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ALG I nach Aussteuerung aus der Krankenkasse

| 21.10.2014 13:01 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Nach Aussteuerung vom Krankengeld kann ein Anspruch auf ALG 1 bestehen.
Die Dauer eines erworbenen ALG 1 Anspruches kann sich um die Länge eines in den letzten 5 Jahren erworbenen und nicht verbrauchten Restanspruches verlängern.

Sehr geehrte Damen und Herren,

war von November 2011 bis September 2012 arbeitslos. Davor habe ich 22 Jahre gearbeitet. von September 2012 bis September 2013 wieder 1 Jahr gearbeitet. Am 24.9.2013 erlitt ich einen schweren Burnout. Seitdem bin ich krank geschrieben. Die Kündigung erhielt ich am 26.11.2013 zum 31.12.2013. War am 27.11. - trotz Bezug von Krankengeld - bei Arge. Info Arge, melden nach Genesung. Bin immer noch krank geschrieben, werde nach meinen Berechnungen am 24.12.2014 ausgesteuert. Habe ich danach Anspruch auf ALG I? Und wenn ja, wie lange.

Vielen Dank für Ihre Antwort.
21.10.2014 | 14:04

Antwort

von


(99)
Köbelinger Str.1
30159 Hannover
Tel: 0511 330893 80
Web: http://www.pi-kanzlei.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihr Anliegen beantworte ich wie folgt:

Ja, Sie haben Anspruch auf ALG 1.Durch das Arbeiten von September 2012 bis September 2013 haben Sie einen neuen Anspruch auf ALG 1 erworben.

Wenn Sie vom Krankengeld ausgesteuert werden, weil die 78 Wochen maximale Bezugsdauer Krankengeld um sind, Sie aber weiter krankgeschrieben sind, erhalten Sie auf Antrag von der Agentur für Arbeit ALG 1 auf Grundlage von § 145 SGB III (sog. Nahtlosigkeitsregelung). Die Vorschrift lautet:

" Anspruch auf Arbeitslosengeld hat auch eine Person, die allein deshalb nicht arbeitslos ist, weil sie wegen einer mehr als sechsmonatigen Minderung ihrer Leistungsfähigkeit versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigungen nicht unter den Bedingungen ausüben kann, die auf dem für sie in Betracht kommenden Arbeitsmarkt ohne Berücksichtigung der Minderung der Leistungsfähigkeit üblich sind, wenn eine verminderte Erwerbsfähigkeit im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung nicht festgestellt worden ist. Die Feststellung, ob eine verminderte Erwerbsfähigkeit vorliegt, trifft der zuständige Träger der gesetzlichen Rentenversicherung. Kann sich die leistungsgeminderte Person wegen gesundheitlicher Einschränkungen nicht persönlich arbeitslos melden, so kann die Meldung durch eine Vertreterin oder einen Vertreter erfolgen. Die leistungsgeminderte Person hat sich unverzüglich persönlich bei der Agentur für Arbeit zu melden, sobald der Grund für die Verhinderung entfallen ist."

Zu beachten ist, dass die Agentur für Arbeit sie auffordern kann, einen Rentenantrag zustellen. Wenn Sie dem nicht nachkommen, könnte ein ALG 1 - Anspruch zum Ruhen kommen.

Wenn Sie nicht krankgeschrieben sind, haben Sie einen Anspruch auf ALG 1 nach der allgemeinen Vorschrift ( § 136 SGB III).

Die Dauer des neu erworbenen ALG 1 - Anspruches beträgt 6 Monate. Sie verlängert sich noch um den restlichen ALG 1 - Anspruch aus dem ALG 1 Bezug in der Zeit von November 2011 bis September 2012. Ich gehe davon aus , dass Sie zu diesem Zeitpunkt 12 Monate ALG 1 - Anspruch erworbenen hatten. Circa 2 haben Sie nicht verbraucht, so dass Sie einen Gesamtanspruch von 8 Monaten haben.

Ich hoffe, Ihre Fragen sind geklärt.

Wenn nicht, nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion.

Über eine positive Bewertung würde ich freuen.

Mit freundlichem Gruß

Patrick Inhestern
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 21.10.2014 | 14:14

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