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ALG 1 mit Kleingewerbe und krankgeschrieben


| 03.11.2017 23:27 |
Preis: 35,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg



Hallo,
Ich beziehe bis zum Antritt meiner neuen festen Arbeitsstelle übergangsweise ALG 1.
Nebenbei habe ich ein Kleingewerbe. Die 15 Stunden/Woche, die ich nicht überschreiten darf und den monatlichem Nachweis des Umsatzes den ich vorweisen muss. ....das ist mir auch bekannt....
ABER....jetzt bin ich krankgeschrieben!!!
Darf ich trotz der Krankenmeldung meinen sehr kleinen Online-Shop weiter betreiben? (mal 2-3 Pakete pro Woche verschicken?)
Ich habe Angst, dass man mir dann unterstellt, dass ich ja krank sei und ich gesperrt werde....
Oder darf mein Mann dieses für mich tun? Er ist aber nicht angestellt bei mir. Nachher wird mir noch Schwarzarbeit unterstellt.
Dann würde ich meinen Shop lieber unsichtbar machen und meine bestehenden Bestelleingänge lieber absagen.
Ich bitte um Hilfe

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sofern Sie bezüglich des Kleingewerbes selbstständig sind, sind Sie nicht wie ein Arbeitnehmer zu sehen, der infolge einer Erkrankung und daraus resultierenden Arbeitsunfähigkeit nichts unternehmen darf, was kontraproduktiv in Bezug auf den Heilungsprozess ist.
Allerdings würde ich an Ihrer Stelle trotzdem das bei der Arbeitsagentur anzeigen, da Sie insofern eine Mitwirkungsverpflichtung haben. Ob Sie dann arbeiten können oder nicht, ist dann mit dem jeweiligen Arzt abzuklären.
Aber wie gesagt, im Gegensatz zu Arbeitnehmern kann Ihnen das keiner wirklich sanktionieren, wenn Sie trotz Erkrankung arbeiten. Aber Sie dürfen nicht ohne weiteres einfach Ihren Ehemann diesbezüglich anleiten und anstellen, das geht in der Tat nicht.

Sofern hier Ihr Arzt, der Sie behandelt, aus medizinischer Sicht keine Einwendungen hat, dass Sie hier im Rahmen Ihres Kleingewerbes tätig werden, kann auch die Arbeitsagentur nichts dagegen haben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 04.11.2017 | 00:30

Ich wurde/werde stark unter Druck gesetzt, sodass ich mich nicht in der Lage fühle mit meinem Bearbeiter der Arbeitsagentur in persönlichen Kontakt zu treten.
Würde es nicht ausreichen nur mit meinem Arzt zu sprechen?
Ansonsten werde ich (um Ärger aus dem Weg zu gehen) den Shop vorübergehend schließen.
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.11.2017 | 14:56

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

An sich reicht es schon aus, dass ärztlich abzuklären, da Sie wie gesagt selbstständig tätig sind und nicht den strengeren Verpflichtungen eines Arbeitnehmers unterliegen. Das wäre dann höchstens auf eigenes Risiko, das eben gewisse Umsätze krankheitsbedingt nicht erzielt werden können, wobei dieses Risiko, so wie ich es verstehe und einschätze, sehr gering ist.

Von daher reicht es aus, wenn Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen Daniel Hesterberg Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 05.11.2017 | 07:58


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FRAGESTELLER 05.11.2017 5/5.0
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