Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

ALG 1

| 28.05.2018 10:37 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Ich bin seit über 40 Jahren bei meinem AG beschäftigt.
Zzt. liegt ein zu unterschreibender Vertrag vor der die unwiderrufliche Freistellung von der Arbeit bei vollem Gehalt für die Zeit Okt.18 bis März 2019 vorsieht.
Frage : Habe ich ab dem 01.04.2019 Anspruch auf ALG 1
oder muss ich mit einer Sperrzeit rechnen ?

Zzt. beziehe ich ein Bruttogehalt von rund 3000 Euro, Steuerklasse 1, rk
wie hoch wird mein ALG 1 sein ?

28.05.2018 | 12:27

Antwort

von


(710)
Tessiner Str. 63
18055 Rostock
Tel: 0162-1353761
Tel: 0381-2024687
Web: http://doreen-prochnow.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass sie meinen, dass ihnen ein Aufhebungsvertrag zum 31. März 2019 vorliegt. Nur die Beendigungsweise des Arbeitsverhältnisses hat nämlich Einfluss auf eine Sperrzeit.
Wenn sie diesen Vertrag unterschreiben, ohne dass wichtige Gründe vorliegen ( Krankheit, Umzug zu einem Ehepartner) oder ohne diesen Vertrag die Kündigung ohnehin droht, müssen sie hier mit einer Sperrfrist rechnen.

Mit dieser wird die freiwillige Aufgabe des Arbeitsverhältnisses sanktioniert, weil der Versicherungsfall für den die Arbeitslosenversicherung greift, selbst herbeigeführt wird ( §159 Abs. 1 Nr. 1 SGB III ). Die Sperrzeit schließt sich erst an das Ende Arbeitsverhältnisses an. Dieses endet nicht bereits mit der Freistellung ( § 158 Abs. III BGB ), sondern erst mit der Aufhebung der gegenseitigen Pflichten, also hier der Zahlung des Gehaltes am 31. März 2019. Hier wird sich dann die Sperrfrist anschließen, sie wird bis zu 12 Wochen betragen, und kann nur bei Vorliegen eines Härtegrundes oder wenn die Kündigungsfrist früher abgelaufen wäre auf 3 bzw. 6 Wochen verkürzt werden. Dies sehe ich bei ihnen nicht, so dass ich von einer Sperrffrist von 12 Wochen auszugehen habe.

Fazit: Anhaltspunkte dafür, dass es für sie einen wichtigen Grund gibt, das Arbeitsverhältnis zu beenden, habe ich nicht. Daher gehe ich davon aus, dass ihnen eine Sperrzeit von 12 Wochen auferlegt wird.

2. zur Höhe des Arbeistlosengeldes:

Ihr Bruttoeinkommen wird zunächst um Stuerabgaben und Slidaritätszuschlag und Sozialversicherungsbeiträge bereinigt, so dass ihr Netto-Einkommen ermittelt wird. Von diesem erhalten sie ohne Kinder 60% und mit Kind 67%, für das sie Kindergeld erhalten 67 %. Ihr Arbeitslosengeldanspruch für volle Monate beträgt also 1134, 90 € ohne Kinder und mit Kindern 1267,20 €.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Doreen Prochnow

Rückfrage vom Fragesteller 28.05.2018 | 13:36

Es liegt ein ärztliches Attest vor : "Aus gesundheitlichen Gründen ist es medizinisch zu unterstützen, dass Vorname, Name, ihre derzeitige Tätigkeit nicht mehr ausübt"

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.05.2018 | 13:51

Lieber Fragesteller,
da sie laut Ansicht ihres Arztes, den Beruf nicht weiter ausüben können, liegt ein wichtiger Grund vor, bei dem sie mit einer Sperrzeit nicht zu rechnen haben.

Somit müssen sie mit einer Sperrzeit nicht rechnen und ihnen steht da ALG I ab dem 01. Mai zu.

mit freundlichen Grüßen
Doreen Prochnow

Bewertung des Fragestellers 31.05.2018 | 15:49

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Doreen Prochnow »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 31.05.2018
4,6/5,0

ANTWORT VON

(710)

Tessiner Str. 63
18055 Rostock
Tel: 0162-1353761
Tel: 0381-2024687
Web: http://doreen-prochnow.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Zivilrecht, Strafrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht