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AGB-Vertrag und rechtliche Sicherheit für Kunden


| 16.02.2006 12:09 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte Ihnen mitteilen, dass mein Werbetexter hatte mir geteilt, dass er erst dann ein Werbetext für mein Projekt erstellen will, wenn er eine rechtliche Sicherheit hat.
Mein Werbetexter meinte, dass es sich bei meinem Projekt um ein Schnellballsystem handelt. Da denke ich nach meiner Auffassung anders.
Die Kunden sollte ein Betrag in Höhe von 1,50 EURO monatlich auf mein Konto einzahlen und es dient für Kunden eine finanzielle Sicherheit, wenn Sie sofort arbeitslos bzw. eine unerwartende Krankheit haben. Die Kunden können irgendwann ein Antrag für den Notfall stellen und zwar unbürokratisch. Für mich reicht eine Kopie über den Personalausweis der Kunden. Es sollte bei diesem Projekt mindestens 20.000 Kunden erreicht werden. Die Banken machen die Kunden bzw. die Selbständigen, so wie ich erlebt habe, das Leben schwer. Die Kunden muss für mein Projekt für glaubwürdig gehalten werden und bei meinem Projekt soll kein Schnellsystem gehandelt werden und es muss professionell bei diesem Projekt ausgeführt werden. Für mich ist es sehr wichtig, dass die Kunden nicht durch mein Projekt betrogen werden.
Kann ich eine rechtlichen Sicherheit durch ein Rechtanwalt für mein Projekt und für ein AGB-Vetrag besorgen? Weitere Anregungen von Ihnen würde ich mich interessieren.
Ich hoffe, dass ich eine gute Antwort von den Rechtsanwälten bekomme.
Für Ihre Mühe bedanke ich mich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen


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Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie verlangen eine AGB, die eine rechtliche Sicherheit bringen soll. Dazu müßte man Ihr System überhaupt kennen.

Bei einem Schneeballsytem geht es darum, daß jemand geworben wird und einen Betrag X zahlen soll. Wenn dieser Geworbene aber jemanden anderen wirbt zahlt dieser auch den Betrag X. Davon erhält der zuerst Geworbene eine Anteil. Die Neugeworbenen müssen, damit Sie auch Ihren Einsatz (oder mehr) erhalten, wieder neue Personen werben.

Ob Ihre "System" ein Schnellballsystem ist, kann ich Ihnen von hier aus nicht beurteilen. Dazu müßte man die Einzelheiten kennen. Machen Sie z.B. Gewinnversprechungen? Was passiert mit dem Geld, wenn ich es nicht in Anspruch nehmen? Zu einigen Fragen zum Thema Schneeballsystem verweise ich auf die Homepage der Bundespolizei in Bern (Schweiz): http://www.cybercrime.admin.ch/d/fragen-schneeballsystem.htm

Mit freundichen Grüßen
Klaus Wille





Nachfrage vom Fragesteller 16.02.2006 | 18:32

Sehr geehrter Herr Wille,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Wie Sie beschrieben haben, dies ist ein Schneeball-System. So meinte ich nicht und so kommt nicht an den Kunden. Die Kunden zahlen in einem Topf z.B. Finanzielle Hilfe für 1 EURO plus 0,50 EURO für Verwaltungsabeiten ein. Und zwar monatlich. Wurde in diesem Topf ein gewünschten Umsatz erzielt, dann kann der Kunde ein Antrag auf finanzielle Hilfe für den Notfall stellen. Der Kunde wird nicht mit leeren Hände da stehen und er bekommt als Prämie wieder zurück, wenn er aus dem Vertrag austeigt!Das ist mein Projekt.Wie muss ich ein AGB-Vertrag erstellen und wie kann ich eine rechtliche Sicherheit für die Kunden sorgen? Vielen Dank für Ihre Mühe. FPVM-SERVICE

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.02.2006 | 20:17

Sehr geehrte Damen und Herren,

es hört sich so an, als wollten Sie eine Art Versicherung aufbauen. Dazu benötigen Sie eine Érlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Diese Behörde finden Sie hier:
http://www.bafin.de/cgi-bin/bafin.pl

Die rechtlichen Ausgestaltungen sind so vielseitig, daß Sie dieses Portal sprengen würden. Es müssen verschiedene Richtlinien, Gesetze beachtet werden. Einige finden Sie hier:
http://www.bafin.de/cgi-bin/bafin.pl?verz=0600000000&sprache=0&filter=&ntick=0

Mit freundichen Grüßen
Klaus Wille

Bewertung des Fragestellers |


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