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AGB, Widerrufsbelehrung auf gewerblicher Homepage Pflicht?

| 12.02.2013 22:18 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


00:18
Ich habe ein Kleingewerbe im Nebenerwerb angemeldet zum Verkauf von selbst hergestellten Dingen (z.B. Schmuck, Strickwaren).

Dazu erstelle ich mir gerade eine Homepage. Dort möchte ich die Herstellung der Artikel und das Besondere der Artikel darstellen. In einer Fotogalerie zeige ich meine bisherigen Artikel (als Ideengeber). In einer weiteren Fotogalerie zeige ich die zum Verkauf stehenden aktuellen Artikel.

Bisher betreibe ich keinen Shop. Kunden, die sich etwas von mir anfertigen lassen wollen oder fertige Artikel kaufen wollen, müssen per Postweg, Telefon oder Mail mit mir in Kontakt treten. Ich bestätige dann die Bestellung per Mail (oder lehne ab, wenn wir uns über die Details nicht einig werden).

Nun meine Fragen:
- Was muss bei den zum Verkauf stehenden Artikeln außer dem Preis alles angegeben werden? Müssen die verwendeten Materialien genau angegeben werden?
- Müssen auf meiner Homepage AGB stehen?
- Muss ich auf der Homepage eine Widerrufsbelehrung haben?
- Oder reicht es, wenn ich AGB und Widerrufsbelehrung mit der Bestellbestätigung zusende?
- Muss ich auf den Status als Kleinunternehmer /Umsatzsteuerbefreiung hinweisen?

Vielen Dank für Ihre Antwort.
12.02.2013 | 22:58

Antwort

von


(2213)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
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Sehr geehrte Fragestellerin,

sofern Sie nicht Waren wie Nahrungsmittel oder Artikel mit Jugendschutz verkaufen, sondern sich wie von Ihnen erwähnt, sich im Bereich der einfachen Waren wie zum Beispiel auf einem Flohmarkt befinden, müssen außer dem Preis die Eigenschaften der Ware angegeben werden, so genau wie möglich.

AGB brauchen Sie nicht, sind aber auf jeden Fall ratsam, da Sie damit gesetzliche Regelungen zu Ihrem Vorteil abbedingen könnten.
Was Sie aber brauchen, ist das Folgende:

- Widerrufsbelehrungspflichten gegenüber Verbrauchern

- Hinweise wie der Vertrag zustande kommt

- Informationspflichten betreffend Preisangaben

- Datenschutzhinweise

Diese sollten Sie daher noch nachträglich einfügen, um nicht der Gefahr einer Abmahnung ausgesetzt zu sein.

Wenn Sie bei der Erstellung Hilfe brauchen sollten, steht Ihnen mein Büro gerne zur Seite.

Sie sollten außerdem noch Ihre Umsatzsteuer ID einstellen, sofern Sie eine haben sollten und sodann auch auf Ihren Status als Kleinunternehmer hinweisen, dass keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird.

Die Widerrufsbelehrung können und sollten Sie auch mit Zusendung der Ware liefern, allerdings sollte diese ebenfalls bereits auf Ihrer Website stehen.


Nachfrage vom Fragesteller 12.02.2013 | 23:15

Erst mal vielen Dank für Ihre zügige Antwort und weitergehenden Hinweise. Das Impressum mit Datenschutzhinweisen habe ich schon.

Verstehe ich Sie richtig,
- dass ich mit meinen Erzeugnissen der Textilkennzeichnungspflicht unterliege?
- dass ich die Widerrufsbelehrung auf der Website stehen haben muss (sollte klingt im letzten Satz so freiwillig)

Vielen Dank für Ihre Antwort.




Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.02.2013 | 00:18

Sehr geehrte Fragestellerin,

bei Textilien ist dies richtig, sofern eine bestimmte zusammensetzung vorhanden ist.

Gemäß Textilkennzeichnungsgesetz ist ein Textilerzeugnis ein Produkt, das zu mindestens 80% seines Gewichtes aus textilen Rohstoffen hergestellt ist.

Die Widerrufsbelehrung sollte sodann auch auf auf der Homepage sein, um dem Verbraucher vor dem Vertragsschluss darüber zu informieren.

Bei weiteren Fragen schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da ich Ihnen gerne auch weitere Fragen zu diesem thema beantworten möchte.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 13.02.2013 | 00:38

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