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AG Kündigung in der Probezeit, 14 Tage Frist auf den Tag, oder zum Monatsende?

25.06.2018 10:48 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Guten Tag,

ich habe eine Mitarbeiterin zum April 2018 eingestellt.
Vereinbart waren 14 tagen Kündigungsfrist in der Probezeit, ohne Zusatz im vertrag dass es zur Monatsmitte oder Ende sein muss.

Ich habe ihr am 13.06. ordentlich gekündigt, laut Probezeit ist der letzte Arbeitstag der 27.06.2018.

Die Mitarbeiterin verlangt nun den vollen Monatsgehalt, anstatt den um drei Tagen gekürzte.
Das sei wohl rechtens, meint sie. Ich dagegen bin der Überzeugung, dass wenn der letzte Arbeitstag der 27.06.ist, dass ich nicht bis zum Monatsende bezahlen muss.

Habe einen Kleinbetrieb.
Wenn sie darauf pocht, könnte ich den einen unentschuldigten Fehltag geltend machen?
Muss ich ihr den vollen Monatsgehalt zahlen?

Sehr geehrte Ratsuchende,

lassen Sie mich Ihre Fragen wie folgt beantworten.

Da ich die vertraglichen Regelungen nicht kenne, kann ich Ihre Frage momentan noch nicht abschließend beantworten. Bitte geben Sie den Wortlaut zur Kündigung wieder.

§ 622 Abs. 3 BGB regelt die Kündigungsfrist während der Probezeit. "Während einer vereinbarten Probezeit, längstens für die Dauer von sechs Monaten, kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden."
Wenn/da nichts weiter geregelt ist, ist die Kündigung zu jedem Tag möglich.

Dies bedeutet, dass bei einer Kündigung am 13.06.2018 das Arbeitsverhältnis mit Ablauf des 27.06.2018 endet.

> Sie müssen damit nicht das ganze Monatsgehalt zahlen.

Wenn die Arbeitnehmerin eine Tag unentschuldigt fehlt, können Sie die Lohn für diesen Tage zurückbehalten. Im Falle einer Erkrankung hat sie aber Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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