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80-120 Std. ab wann gelten Überstunden

11.09.2008 11:08 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrter Damen und Herren,

seid mehreren Jahren arbeite ich in eine Bäckerei und laut meinen Arbeitsvertrag beträgt meine Arbeitszeit 80- 120 Std.
Seid Jahren arbeiten wir aber mind. 145 – 160 Std. monatlich ( das ist die Regel ) . Jetzt durch Urlaubszeit usw. habe ich die letzten 3 Monate 170 Std. Ich arbeite Täglich 7 Std. ohne Pause .

Meine Frage stellt sich ab wann gelten Überstunden und ob der Arbeitgeber auch nicht Überstundenzuschlag bezahlen ???
In meinem Vertrag sind nur Pflichten des AN beschrieben .

MfG
Anna

11.09.2008 | 11:50

Antwort

von


(1214)
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50226 Frechen-Königsdorf
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

1.

Leider sagen Sie nicht, für welchen Zeitraum die Arbeitszeit lt. Arbeitsvertrag auf 80 bis 120 Stunden festgelegt ist. Ich gehe davon aus, daß es sich hier um die monatliche Arbeitszeit handelt.

2.

Gemäß § 3 ArbZG: Arbeitszeit der Arbeitnehmer Arbeitszeitgesetz (ArbZG) darf die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer 8 Stunden nicht überschreiten. Diese Arbeitszeit kann allerdings bis zu 10 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von 6 Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt 8 Stunden werktäglich nicht überschritten werden; vgl. § 3 ArbZG: Arbeitszeit der Arbeitnehmer .

Der gesetzliche Höchstrahmen für die Arbeitszeit beträgt folglich 6 x 8 Stunden = 48 Stunden x 48 Wochen (52 Jahreswochen abzgl. 4 Wochen gesetzlicher Urlaub) = 2304 Arbeitsstunden.

3.

Erbringt der Arbeitnehmer eine Leistung über seine vertraglich geschuldete Arbeitsleistung hinaus bis zur Dauer der gesetzlich zulässigen Arbeitszeit, ergibt sich ein entsprechender Vergütungsanspruch für geleistete Überstunden. Dieser Anspruch wird in der Rechtsprechung teilweise aus § 812 BGB: Herausgabeanspruch , zum Teil aus § 612 BGB: Vergütung , hergeleitet.

Mit freundlichen Grüßen


Gerhard Raab
(Rechtsanwalt)


ANTWORT VON

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