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60g kokain

01.02.2009 17:54 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai


Sehr geehrte Rechtsanwälte,
Person A wurde bei einem "Scheinkauf" mit 60 g Kokain erwischt! Die anschließende Hausdurchsuchung ergab nichts!
Person A sitzt nun in U-Haft
Meine Frage an Sie: Kann eine event. Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt werden?
Er ist nicht vorbestraft und sein jetziger Anwalt meinte, es sei ein eimaliger Scheinkauf gewesen!

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Auch ein Scheinkauf ist nach dem BtmG strafbar. Für das jeweilige Strafmaß kommt es auf das verletzte Strafgesetz, die Umstände und die Schuld an.
Die Tatsache, dass der A noch nicht vorbestraft ist, wird natürlich ein erheblicher Vorteil sein und anders als bei einem bereits (evt. Sogar einschlägig) vorgeahndeten Täter eine geringere Strafe ermöglichen.
Mit was für einer Strafe denn genau zu rechnen ist, kann man hier ohne Aktenkenntnis nicht angeben.
Ob eine Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt werden kann, hängt von einer Vielzahl von Umständen ab. Zunächst darf die Strafe dann nicht über zwei Jahre betragen. Dann müssten je nach Strafhöhe eine günstige Sozialprognose, die Erwartung, dass der Täter sich die Verurteilung zur Warnung dienen lässt und nichts mehr anstellt, etc. gegeben sein. Auch das lässt sich so pauschal nicht ohne Aktenkenntnis bewerten. Gerne können Sie aber etwas mehr an Informationen nachliefern.
Wieso kontaktieren Sie denn nicht den Verteidiger des Inhaftierten? Sofern der Beschuldigte die Erlaubnis erteilt darf der Verteidiger mit Ihnen über den Fall sprechen.

Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.
Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 01.02.2009 | 18:57

der Anwalt von Person A hat die Akte bereits und sagte nur:" Es sieht gut aus!" Naja da kann man nicht so viel damit anfangen, da dieser Anwalt noch keine genaueren Angaben preisgibt!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.02.2009 | 11:46

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

gegenüber dem Mandanten sollte der Verteidiger auf Verlangen in jedem Fall den Akteninhalt mitteilen. Der Mandant kann auch Abschriften verlangen.

Soweit der Mandant dies wünscht, sind auch Dritte über den Sachstand aufzuklären. Hat er dies gegenüber dem Verteidiger nicht erklärt, so darf dieser sich zur Sache auch nicht weiter Ihnen gegenüber äußern.

MfG

Andreas M. Boukai
Rechtsanwalt

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