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60% Schwerbehinderung - Anspruch auf Lebensunterhaltungskosten?

| 04.05.2020 14:11 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


15:48

Schönen guten Tag,

mein Freund ist 27 Jahre alt, zu 60% schwerbehindert und erwerbsunfähig geschrieben.

Er hatte eine zweijährige Ausbildung begonnen aber musste diese wegen mehrerer Epilepsie Anfälle abbrechen. Danach hat er ca. ein halbes Jahr bei einem Bauunternehmen gearbeitet und im Anschluss bei der Diakonie in einem Zuverdienst Projekt 160€/monatlich zur Sozialhilfe dazuverdient.

Er wohnte bis dato bei seiner Mutter und das Landratsamt war zuständig. Die haben einen Teil der Miete an seine Mutter bezahlt und ihm noch ca. 400€/monatlich überwiesen.

Seit Dezember 2019 wohnt mein Freund bei mir und wir haben beim zuständigen Sozialamt Rosenheim einen Antrag auf Sozialhilfe gestellt. Dieser wurde vollständig abgelehnt weil wir als Bedarfsgemeinschaft gelten und mein Einkommen (Höhe: 2000€ monatlich) zu hoch ist.

Eine Erwerbsminderungsrente kann er lt. seinem Betreuer ebenfalls nicht beantragen weil er insgesamt keine 3 Jahre sozialversicherungspflichtig angestellt war.

Meine Frage: Welche Möglichkeiten der Lebenskostenunterstützung bestehen für ihn denn nun noch denn aktuell erhält er gar keine Leistungen und ich finanziere alles.
Greift hier die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen oder übernehmen die keine Unterhaltszahlungen/Lebensunterhaltskosten?

Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

04.05.2020 | 15:01

Antwort

von


(2404)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
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Sehr geehrte Ratsuchende,


entscheidend ist der Bescheid, mit dem die Hilfe abgelehnt worden ist.

Denn es ist ein Mehrbedarf bei der Berechnung vorzunehmen, wenn die Behinderung gemeldet worden ist.

Diese Mehrbedarf beträgt 17% und ist zu berücksichtigen.

Wenn dieser Mehrbedarf für Behinderte in dem Berechnungsbogen des Ablehnungsbescheides nicht enthalten ist, wurde das fälschlicherweise nicht berücksichtigt.

Ihr Freund muss dann Widerspruch einlegen.

Der Widerspruch muss binnen eines Monats, nachdem er den Bescheid bekommen hat, eingelegt werden.

Bitte laden Sie den Bescheid einmal hoch, damit ich dann die Antwort möglicherweise noch ergänzen kann.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


Rückfrage vom Fragesteller 04.05.2020 | 15:44

Sehr geehrte Frau True-Bohle,

vielen Dank für die sehr hilfreiche Information! Der Betreuer meines Freundes hat bereits Widerspruch eingelegt allerdings nicht in Bezug auf den genannten Mehrbedarf, ich hoffe dies kann man noch ergänzen.

Leider weiß ich nicht, wie/wo man hier im Portal Dokumente hochladen kann? - ich würde es gern tun.

Herzliche Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.05.2020 | 15:48

Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn es über das Portl nicht geht, können Sie es mir auch direkt mailen.

Die Emailadresse ist bei meinen Kontaktdaten hinterlegt.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 05.05.2020 | 09:02

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Meine Frage wurde sehr kompetent beantwortet. Frau True Bohle hat sich sogar zusätzlich die Zeit genommen und meinen Bescheid geprüft. Ich bin sehr dankbar vor allem auch für die so schnelle Rückmeldung. Jederzeit wieder!

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 05.05.2020
5/5,0

Meine Frage wurde sehr kompetent beantwortet. Frau True Bohle hat sich sogar zusätzlich die Zeit genommen und meinen Bescheid geprüft. Ich bin sehr dankbar vor allem auch für die so schnelle Rückmeldung. Jederzeit wieder!


ANTWORT VON

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