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4 Stelliger € Betrug, Geld überwiesen aber keine Ware

| 27.01.2008 19:40 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


20:40

Hi,

Person A Telefoniert mit Person B, und beide werden sich einig und machen ein geschäft!

Person A überweist Person B XXXX€

Person B bestätigt Zahlungseingang über SMS!

Person B wird krank,hat keine Zeit,so zu sagen schiebt Zeit raus. , 20 Tage nach Geldüberweisung langt es Person A,
und schreibt person B über SMS, ich will die Ware, oder mein geld zurück oder Person A erstattet anzeige wegen Betrug!

Person B könnte über SMS zurück schreiben.

"OK gibt kein geld oder Ware lasse mich nicht bedrohen machen sie es polizeilich habe kein geld und keine arbeit viel erfolg habe nichts zu verlieren"

Person B hat somit seine Schuld zu gegeben! Person A hat den kompletten schriftverklehr als SMS!

Was soll Person A machen? Und welche Chancen hat Person A sein Betrag XXXX wieder zu sehen?

-- Einsatz geändert am 27.01.2008 19:45:54

27.01.2008 | 20:14

Antwort

von


(67)
Alt-Moabit 62-63
10555 Berlin
Tel: 030 / 397 492 57
Web: http://www.rechtsanwalt-ausländerrecht.de
E-Mail:

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

Ihre Frage beantworte ich Ihnen wie folgt:

Person A und Person B haben nach Ihrer Sachverhaltsschilderung einen wirksamen Vertrag miteinander geschlossen. Diesen Vertrag müssen beide Seiten erfüllen. Person A hat durch die Überweisung erfüllt. Person B muss nun seine vertragliche Vereinbarung einhalten.

Es ist natürlich nahe liegend, dass Person B einen Betrug begangen hat, wenn er zwar das Geld entgegen nimmt, seinerseits aber die eigene Verpflichtung nicht einhält. Tatsächlich wäre es ein Betrug aber nur dann, wenn Person B schon bei Abschluss des Vertrages nicht vor hatte, seine Abmachung einzuhalten und/oder dazu nicht in der Lage war. Dies müsste durch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft / Polizei geklärt werden).

Person A würde ich raten, den Vertrag mit Person B schriftlich als Einschreiben mit Rückschein und unter Hinzuziehung mind. eines Zeugen (der beim „eintüten“ des Schreibens in den Briefumschlag dabei sein sollte) den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen (eine Frist ist hier wegen der ernsthaften Erklärung von Person B, nicht erfüllen zu wollen, nicht notwendig). Gleichzeitig kündigt Person A an, nach Fristablauf eine Strafanzeige wegen Betruges zu stellen.

Dies sollte Person A dann auch machen (bei der Polizei). Vorteil: Die Polizei muss den Sachverhalt und vor allem auch die finanziellen Verhältnisse der Person B klären und Person A darüber informieren. Person A erfährt so möglicherweise, ob Person B doch Geld/Vermögen hat.

Sollte Person B nicht freiwillig das Geld zurückzahlen, muss Person A gegen Person B zivilrechtlich Klage erheben (oder einen Mahnbescheid erwirken). Bekommt Person A Recht (woran nach der Schilderung kein Zweifel besteht; Nachweisbar sollte das ganze auch sein), kann Person A die Zwangsvollstreckung gegen das Vermögen von Person B betreiben. Risiko für Person A ist natürlich, dass Person B wirklich kein Geld und kein pfändbares Vermögen hat. Dann bleibt Person A auch auf den Kosten für das Zivilverfahren (Gericht / ggf. Anwalt) sitzen (hier wäre eine Rechtsschutzversicherung natürlich vorteilhaft). Allerdings kann Person A aufgrund des Urteils 30 Jahre lang gegen Person B vollstrecken.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bei Bedarf können Sie gerne eine kostenlose Nachfrage stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Björn Cziersky-Reis
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 27.01.2008 | 20:31

Vielen Dank für Ihre Hilfe,

dann wird Person A ja beruhigt sein!

Jedoch eins noch,

Person A hat von Person B nur Handy nummer und einen Namen,daher wird für Person A der weg zur Polizei unabdingbar sein!?

Also für Person A nur das einzige Risiko Person B hat keinen cent!!!

Aber Person A sollte dann auf jeden Fall eine Anzeige wegen Betruges erstatten, und noch gegen irgendetwas?
Oder wird mir die Polizei alles wichtige sagen?

Wobei Person B eigentlich geld haben müsste, weil er ein Handy besitzt und Internet.

Dankeschön

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.01.2008 | 20:40

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

Heute haben auch Menschen, die von Arbeitslosengeld II ("Hartz 4") leben, fast immer ein Handy, meist auch Internet. Daraus alleine würde ich die Zahlungsfähigkeit also nicht ableiten.

Der Weg zur Polizei ist unabdingbar, auch um den Vertragspartner zu identifizieren. Über die Handynummer lässt sich der Anschlussinhaber ermitteln. Wenn das Geld überwiesen wurde, ist ja auch die Bankverbindung bekannt. Die Polizei/Staatsanwaltschaft kann klären, wem das Konto gehört bzw. wer darauf Zugriff hat.

Das eigentliche Risiko von Person wird wahrscheinlich nur sein, ob Person B für eine Zwangsvollstreckung genügend Geld/Vermögen hat.

Sollten Sie mit der Beantwortung der Frage zufrieden sein, bitte ich Sie darum, die Antwort zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Björn Cziersky-Reis
Rechtsanwalt

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