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3x mal in einen Jahr mehr als 30 Km/h zu schnell-was nun?

04.07.2016 09:37 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Guten Morgen,

Wurde wie folgt geblitzt:
1. Landstrasse außerhalb GO --> 34 Km/h zu schnell (Bayern im 10.2015-EU Führerschein-wenn es eine Rolle spielt)
2. Landstrasse außerhalb GO --> 39 Km/h zu schnell (Bayern im 03.2016-DE Führerschein)
3. Autobahn --> 34 Km/h zu schnell (Brandenburg im 05.2016)

Habe 2 Bußgeldbescheide bekommen von Bayern und Brandenburg mit jeweils 1 Monat Fahrverbot.Meine Frage:

1.Muss ich den Führerschein für 1 oder 2 Monaten abgeben?
2.Lohnt sich einen Einspruch überhaupt?

Vielen Dank!

04.07.2016 | 11:23

Antwort

von


(822)
Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Nach den Bußgeldbescheiden sind Sie verpflichtet, den Führerschein für jeweils einen Monat nach Rechtskraft in Verwahrung zu geben, insgesamt werden Sie also für zwei Monate kein Kraftfahrzeug führen dürfen. Allerdings kann der Zeitpunkt der Rechtskraft ggf. durch Einlegung eines Einspruch gegen einen oder beide Bußgeldbescheide gesteuert werden, gerade wenn z.B. das sog. Ersttäterprivileg des § 25a Abs. 2a) StVG eingreift, also das Fahrverbot innerhalb von vier Monaten ab Rechtskraft verbüßt werden kann.

Ob ein Einspruch erfolgversprechend ist, kann im Rahmen dieser Plattform nicht abschließend beurteilt werden, da es hierfür notwendig ist, Akteneinsicht zu nehmen. Womöglich ist aber schon die dargestellte Steuerung des zeitlichen Ablaufs lohnend. Ich rate Ihnen, einen Rechtsanwalt mit Ihrer Verteidigung zu beauftragen, damit Akteneinsicht beantragt werden kann; in diesem Zusammenhang stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 04.07.2016 | 15:24

Ist es möglich ist eine Erhöhung der zu verhängenden Geldbuße unter Wegfall des Fahrverbots in einem oder beide Fälle?Vielen Dank im voraus!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.07.2016 | 16:18

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Der von Ihnen angesprochene Weg ist dann denkbar, wenn ganz außergewöhnliche Umstände vorliegen, etwa wenn Ihre berufliche Existenz ohne Fahrlerlaubnis gefährdet ist und das Fahrverbot nicht kompensiert werden kann (z.B. durch Einstellung eines Fahrers). Ansonsten müsste mit den Bußgeldstellen verhandelt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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