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3.Führerscheinrichtlinie-FS Prüfung in Polen


25.02.2007 12:17 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo!
Vor 11 Jahren wurde mir hier der Auto FS wegen zu vielen Punkten (kein Alkohol)abgenommen und eine Sperre von 24 Monaten sowie MPU angeordnet.Eine MPU habe ich 1999 nicht bestanden.
Ich komme aus Duisburg/NRW und mache zur Zeit meinen Führerschein in Polen,Stettin.
Ich bin dort seit 6 Monaten gemeldet und habe versichert mich dort so lange aus beruflichen Gründen aufzuhalten.
30 Fahrstunden habe ich seit September absolviert.
Nächste Woche habe ich Prüfung und bin mir aufgrund der neuen 3.Richtlinie der Rechtslage nicht mehr sicher.

Meine Frage:

Darf ich mit dem Führerschein dann hier ein Auto fahren?

Vielen Dank.
25.02.2007 | 12:48

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich unter Zugrundelegung des geschilderten Sachverhaltes und Ihres Einsatzes wie folgt.

Auch die Richtlinie 2006/126/EG vom 20.12.2006 (3. Führerscheinrichtlinie) geht weiterhin von dem Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung der, von einem Mitgliedsstaat ausgestellten Führerscheine aus. In der Tat ist dort allerdings inzwischen, namentlich in Art. 11 Abs. 4, die Möglichkeit manifestiert, einen Führerschein nicht anzuerkennen, so denn dem Erwerber der Führerschein zuvor in einem anderen Mitgliedsstaat entzogen worden war.

Allerdings, und dies dürfte das Entscheidene sein, gilt dieses Erschwernis gem. Art. 18 Satz 2 erst 2 Jahre nach in Kraft treten der 3. Richtlinie, mithin ab dem Jahre 2009.

Insoweit ist davon auszugehen, dass bis dahin von einem, unter Einhaltung der sonstigen nationalen Vorschriften des Erteilerstaates erworbenen Führerscheines, auch auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Gebrauch gemacht werden darf.

Ich hoffe Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet zu haben und stehe im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion gerne für Ergänzungen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt


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