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§316 Trunkenheit am Steuer - Bekomme ich meinen Führerschein nach 10 Monaten wieder?

| 11.02.2010 05:57 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


06:29
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich brauche Ihren Rat.

Zu den Fakten:

Ich befuhr ein Fahrzeug unter 1,22 Promille (Ersttat, außer Trunkenheit keine weiteren Vorkommnisse) und nun erreichte mich das Urteil.

Kurzform:

"Vergehen strafbar nach:
§316 Abs. 1, 69, 69a Strafgesetzbuch"

"Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird gegen Sie eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 10,00 Euro, insgesamt 300,00 Euro festgesetzt"

Meine Frage nun zu folgendem:

"Ihnen wird die Fahrerlaubnis entzogen. Ihr Führerschein wird eingezogen. Die Verwaltungsbehörde wird angewiesen, Ihnen vor Ablauf von 10 Monaten keine neue Fahrerlaubnis zu erteilen."


Was bedeutet dies? Bekomme ich meinen Führerschein nach 10 Monaten wieder? Ist er komplett weg? (himmel hilf..) Muss ich eine MPU ablegen?

Bitte helfen Sie mir weiter.

11.02.2010 | 06:17

Antwort

von


(257)
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85232 Unterbachern
Tel: 08131/3339361
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Den Führerschein müssen Sie erneut beantragen. Wenn dieser pünktlich nach Ablauf der Sperre ausgestellt werden soll, sollten Sie den Antrag drei Monate vor Ablauf der Sperre stellen.

Es besteht auch die Möglichkeit die Sperrfrist zu verkürzen, frühestens nach Ablauf von drei Monaten der Sperrfrist bei Ersttätern. Die Sperrfrist wird verkürzt, wenn Anhaltspunkte bestehen, die darauf schließen lassen, dass Sie zum Führen eines Fahrzeuges nicht mehr ungeeignet sind. Indiz hierfür ist die erfolgreiche Teilnahme an einer Nachschulung.

Wenn keine MPU vom Gericht angeordnet wurde – dies ist in der Regel ab 1,6 Promille der Fall – dann müssen Sie diese nicht ablegen. Es empfiehlt sich aber dennoch um Ihre Geeignetheit nachzuweisen. Achten Sie bitte darauf, dass das Ergebnis dieser Prüfung ausschließlich Ihnen übersandt wird und nicht direkt an die Fahrerlaubnisbehörde. Sollte nämlich das Ergebnis negativ ausgefallen sein und die Behörde hiervon Kenntnis erhalten, wird die Sperrfrist voraussichtlich nicht verkürzt.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 11.02.2010 | 06:20

Sehr geehrte Frau Hein,

Vielen Dank für die schnelle und kompetente Antwort.

Nur um mich noch mal abzusichern: d.h. ich muss den Führerschein nicht neu ablegen(Fahrstunden, theoret, prakt. Prüfung), sondern nur neu beantragen, richtig?

mit dankbaren Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.02.2010 | 06:29

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung:
Nein, Sie müssen die Führerscheinprüfung nicht erneut ablegen, sondern nur einen Antrag auf die Erteilung der Fahrerlaubnis stellen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 11.02.2010 | 06:22

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