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26km/h in der Schweiz zu schnell

| 25.09.2010 10:40 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


11:48
Hallo, ich wurde am 29.07.2010 auf der Autobahn in der Schweiz geblitzt. Erlaubt waren 100km/h, gemessene Geschwindigkeit 132km/h, Toleranz 6km/h, was bedeutet ich war 26km/h zu schnell. Ich erhielt von der Polizei basel ein Schreiben, indem ich aufgefordert wurde den Fahrer einzutragen und den Sachverhalt durch meine Unterschrift anzuerkennen. Diesen bogen habe ich nicht unterschrieben, habe aber schriftlich die Fotos angefordert. Diese wurden mir jetzt gemeinsam mit einigen Eichzertifikaten zugesendet. Wieder wurde ich aufgefordert den Sachverhalt zu unterschreiben. Weiß jetzt nicht genau wie ich mich weiter verhalten muss. kann ich das Schreiben einfach ignorieren, da ich sowieso nicht unbedingt in die Schweiz muss? Dank Frank Adam
25.09.2010 | 11:12

Antwort

von


(266)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Ich empfehle Ihnen, das bei Ihnen angekommene Schreiben zu ignorieren, den Sachverhalt also nicht anzuerkennen. Sie sind nicht verpflichtet, den Behörden für sie günstige Informationen zu übermitteln.

Dennoch kann es sein, dass gegen Sie ein Bußgeld festgesetzt wird, denn je nach Faktenlage (eindeutige Fotos usw.) wird man Ihnen den Verstoß ja definitiv nachweisen können. Sofern Sie das Bußgeld nicht bezahlen, kann eine Ersatzfreiheitsstrafe festgelegt werden.

Ich rate Ihnen dennoch, sofern Sie nicht dringend in die Schweiz müssen, sämtliche Schreiben zu ignorieren. Dies begründet sich wie folgt:

Zwischen der Schweiz und Deutschland besteht kein Abkommen zur Vollstreckung von Bußgeldern. Natürlich kann auch die deutsche Polizei Sie anschreiben und auffordern, das Bußgeld zu begleichen. Die deutsche Polizei wird jedoch nicht vollstrecken; weder das Bußgeld noch die Ersatzfreiheitsstrafe!

Problematisch kann allerdings sein, wenn Sie wieder in die Schweiz einreisen wollen: Sofern Sie Bußgeld und Ersatzfreiheitsstrafe "ignorieren", stehen Sie dort im Fahndungsregister und können somit bei erneuter Einreise in die Schweiz auch festgenommen werden. Möglich wäre auch, dass man Ihnen für das Schweizer Staatsgebiet die Fahrerlaubnis aberkennt. Sofern Sie also doch vielleicht in die Schweiz müssen, empfehle ich Ihnen, das noch festzusetzende Bußgeld zu bezahlen, um hier Probleme für Sie zu vermeiden.

Abschließend weise ich Sie darauf hin, dass im Rahmen dieser Plattform nur eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhalts, basierend auf Ihren Angaben, möglich ist. Sollten hier Informationen weggelassen, hinzugefügt oder zu ungenau dargestellt worden sein, kann die rechtliche Beurteilung völlig anders aussehen.

Bei eventuellen Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Ich wünsche Ihnen alles Gute in dieser Angelegenheit!

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 25.09.2010 | 11:35

Hallo, danke für die schnelle Antwort. Verstehe ich es also richtig, dass mir nichts passieren kann, wenn ich alle weiteren Schreiben ignoriere und mich für die nächsten xx Jahre aus der Schweiz fern halte.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.09.2010 | 11:48

Sehr geehrter Ratsuchender, Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt:

Ja, dies ist richtig, weil die deutsche Polizei nicht vollstrecken wird!

Bewertung des Fragestellers 25.09.2010 | 11:26

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