Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

24/7 Hotline

20.12.2019 16:02 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Zu Fragen der Rufbereitschaft, Bereitschaftsdienst und Arbeitsbereitschaft.

Guten Tag Zusammen,

ich arbeite als Außendienstler (mit homeoffice) für ein Medizintechnikunternehmen.
Ich musste im Sommer unsere Notfall-, Service-Hotline 24/7 (Hotline gilt für Patienten und Fachpersonal) an 8 Tagen durchgehend bedienen.
Wie sind diese durchgehenden Tage einzuordnen? Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft oder Arbeitsbereitschaft.
Ich soll weder Freizeitausgleich noch einen finanziellen Ausgleich erhalten.

Vielen Dank und beste Grüße
B.
20.12.2019 | 17:29

Antwort

von


(765)
Vorstadt 42
41812 Erkelenz
Tel: 02435 - 6114416
Tel: 0174 - 9994079
Web: http://www.rechtsanwalt-burgmer.com
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Gerne zu ihrer Frage:

Rufbereitschaft (die nur indirekt in § 5 Absatz 3 ArbZG erwähnt ist) gilt nicht als Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes. Die sodann tatsächlich erfolgten Einsätze in der Rufbereitschaft gelten als Arbeitszeit und sind auf die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit anzurechnen. Dies gilt auch für Telefonate zu Hause tagsüber oder auch nachts.

Bereitschaftsdienst ist vollumfänglich Arbeitszeit und muss deshalb bei der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit berücksichtigt werden.

Arbeitsbereitschaft ist Arbeitszeit und muss im vollen Umfang auf die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit angerechnet werden.

Rechtsgrundlage ist das Arbeitszeitgesetz (ArbZG), wobei in allen Fällen die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer von acht Stunden nicht überschritten werden darf. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden, § 3 ArbZG .

Davon ausgehend muss man vorliegend berücksichtigen, dass Sie „Außendienstler (mit homeoffice)" sind, Ihr regulärer Arbeitsplatz – wenn ich Sie richtig verstehe, Ihre Wohnung ist. Wenn Sie mithin an 8 Tagen "an Ihrem Arbeitsplatz Wohnung" die Hotline durchgehend zu bedienen hatten, ordne ich das als Arbeitsbereitschaft ein, die Ihnen als Arbeitsbereitschaft, zumindest aber als Bereitschaftsdienst mit Freizeitausgleich – und sofern das dem AG nicht möglich ist, finanziell ausgeglichen werden sollte

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

ANTWORT VON

(765)

Vorstadt 42
41812 Erkelenz
Tel: 02435 - 6114416
Tel: 0174 - 9994079
Web: http://www.rechtsanwalt-burgmer.com
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht, Kaufrecht, Vertragsrecht, allgemein, Verwaltungsrecht, Straßen- und Verkehrsrecht, Baurecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 79915 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Herr Greenawalt hat sehr schnell, kategorienübergreifend und gezielt geantwortet. So habe ich mir das als Neukunde auf frag-einen-anwalt.de gewünscht. JMA, 14.04.2021 ...
FRAGESTELLER
4,4/5,0
Meine Frage wurde vollständig beantwortet. Einzelne Passagen sind wohl nur Juristen verständlich, nicht aber "normalen" Leuten. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort hilft uns sehr weiter. Die schnelle Bearbeitung ist super. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER