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24 Tage Resturlaub von 2005


20.02.2006 12:26 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Achim Schroers



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich war 3 1/2 Jahre bei einer Firma beschäftigt. Am 03.06.2005 bin ich krankgeschrieben worden bis einschl. 06.02.2006. Es verblieb mir ein Resturlaub von 2005 über 24 Tage (Gesamturlaub 30 Tage), den ich ja auf Grund meines Krankseins nicht nehmen konnte. Am 28.01.2006 bekam ich die Kündigung zum 10.02.2006 (ich hatte 14tägige Kündigungsfrist). Nun heißt es, daß ich den Resturlaub von 2005 nicht bekomme weil dieser verfallen wäre, obwohl ich ab 07.02. wieder arbeitsfähig war. Für die 4 Arbeitstage, vom 07.02. bis einschl. 10.02. bekomme ich lt. Arbeitgeber den Urlaubsanspruch für 2006 anteilig angerechnet.

Meine Frage nun: steht mir der Urlaub von 24 Tagen für 2005 noch zu?

Für Ihre Antwort bedanke ich mich im voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen.

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt summarisch beantworten möchte:

Grundsätzlich muß der Urlaub im laufenden Kalenderjahr gewährt und genommen werden. Nur ausnahmsweise, nämlich u.a. dann, wenn in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe dies rechtfertigen, ist eine Übertragung des Urlaubs auf das nächste Kalenderjahr statthaft. Für diesen Fall muß der Urlaub in den ersten drei Monaten des folgenden Kalenderjahres gewährt und genommen werden.

Dies alles ist geregelt in § 7 Abs. 3 des Bundesurlaubsgesetzes (BUrlG).

Ein in der Person des Arbeitnehmers liegender Grund für eine Übertragung des Urlaubs in das Folgejahr ist insbesondere die Krankheit, so dass Ihnen daher m.E. ein Anspruch auf Übertragung des Resturlaubs 2005 auf das Jahr 2006 zusteht.

Allerdings kann Ihnen aufgrund der Kündigung Ihres Arbeitsverhältnisses der Urlaub nicht mehr gewährt werden. Deshalb haben Sie hier nach § 7 Abs. 4 BUrlG einen Anspruch auf Urlaubsabgeltung.

Sofern allerdings tarifvertragliche Regelungen bestehen, gehen diese der gesetzlichen Regelung vor, § 13 BurlG.

Ich hoffe ich habe Ihnen weiterhelfen können. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion gerne noch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Achim Schroers
Rechtsanwalt




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