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2 mal zum Dienst


05.03.2007 19:03 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Sehr geehrte Damen und Herren
ich arbeite als PA das heisst Pflegeassistentin in einem Pflegeheim.( Privat ) Bin von einer Vollbeschäftigung, auf 30 Std.in der Woche zurück getreten,da ich es körperlich nicht mehr schaffe.
Wir bekommen von unserer PDL immer einen 4 wöchentlichen Arbeitsplan gestellt.Mal habe ich 46 Std. die andere Woche 14 Std. Auf meine Bitte diese Stunden doch besser aufzuteilen,war die Antwort,das käme weil andere Urlaub hätten und Sie mich so brauche.
Unter anderem stehen so gar entliche doppel Dienste in dem Plan.Das heisst ich muss von 6.00 Uhr -10.00 Uhr +13.00-20.00Uhr arbeiten.
Es gab eine Zeit ,da mussten wir an unsern freien Wochenenden einspringen.Da erhielten wir dann nicht 7 Std. vergütet sondern 10,5 Std.aber dieses haben sie abgeschafft,weil sie sich ja mit dem Doppeldienst besser stehen.
Meine Frage,ist das so rechtens und kann der Arbeitgeber verlangen ,das ich 2 x meine Arbeitsstätte aufsuche ,da ich auch eine Fahrstrecke von 15 Km. brauche dazu ca: 20-25 Min.
Kann ich auf meine 30 Std Woche bestehen.

Mit freundl.Grüssen
Else01

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die auf der Grundlage Ihrer Informationen wie folgt beantworte:

Zunächst wäre zu prüfen, ob sich aus Ihrem Arbeitsvertrag, aus einer eventuellen Betriebsvereinbarung oder aus dem Tarifvertrag Regelungen bezüglich Ihrer Arbeitszeit ergeben. Dies betrifft sowohl Regelungen bezüglich der Verteilung der Arbeitszeit pro Tag als auch der Verteilung pro Woche oder auf Wochenenden. Sofern Ihr Arbeitsvertrag Sie zu einer solchen Flexibilität verpflichtet, müssten Sie im Rahmen dieser Regelungen Verschiebungen Ihrer Arbeitszeit akzeptieren.

Insofern sollten Sie zunächst einen Anwalt mit der konkreten Überprüfung der o.g. Rechtsgrundlagen beauftragen.

Sofern sich hieraus nichts ergibt, liegt eine weitere Zulässigkeitsgrenze im Arbeitszeitgesetz.
Die nach diesem Gesetz zulässige werktägliche Höchstarbeitszeit liegt bei 8 Stunden und kann in Ausnahmen auf 10 Stunden verlängert werden, wenn dafür entsprechender Ausgleich ermöglicht wird. Soweit Ihr Doppeldienst diese Höchstgrenze überschreitet, ist eine solche Dienstplanung unzulässig.

Ein geteilter Dienst, der für Sie einen doppelten Fahrweg mit sich bringt, ist nach dem Gesetz nicht zu beanstanden, sofern dadurch die o.g. Höchstarbeitszeiten eingehalten werden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Angaben eine erste Orientierung geben konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de
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