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2. Staatsexamen Lehramt Aberkennung

13.08.2018 16:44 |
Preis: 49,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von


10:09
Guten Tag!
Gerne würde ich Sie um Auskunft in folgendem Fall bitten: Ich bin zur Zeit im Referendariat für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen im Bundesland Berlin. Leider hat mir mein ehemaliger Doktorvater vor einiger Zeit per Email gedroht, mich wegen Belästigung und Verleumdung anzuzeigen, weil ich ihn zu oft kontaktiert habe und überdies schlecht über eine Kollegin gesprochen habe. Falls er mich tatsächlich angezeigt haben sollte, drohen mir laut Beamtenrecht im Falle einer Freiheitsstrafe ab einem Jahr (auch bei Bewährung) der Verlust des Beamtenstatus und somit der Ausschluss aus dem Referendariat am Tage der Rechtskraft des Urteils, wenn ich das richtig verstanden habe. Meine Fragen dazu sind folgende:

1. Ließe sich das Verfahren um 1-1,5 Jahre hinauszögern, so dass ich das Referendariat beenden kann und erst nach Beendigung die Rechtskraft des Urteils eintritt?
2. Danach steht - wenn ich das richtig verstanden habe - fünf Jahre lang ein Eintrag im Führungszeugnis, richtig? Könnte ich mich nach Löschung um eine Stelle als Lehrkraft bewerben?
3. Besteht die Möglichkeit, dass das 2. Staatsexamen noch nachträglich wegen des Vergehens aberkannt wird wenn ich nach Ablegung desselben verurteilt werde?


Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten.

Mit freundliche Grüßen,

Fragesteller
13.08.2018 | 17:32

Antwort

von


(1788)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst kann ich Sie beruhigen, dass solche Ihnen vorgeworfenen Taten in der Regel nicht mehr als zu 90 Tagessätzen verurteilt werden, sodass keine Vorstrafe vorläge.

Im Notfall lassen sich solche Strafverfahren aber dann auch hinausziehen, bis Sie Ihr Referendariat beendet haben. Wenn es dann zu einer Verurteilung kommen sollte, würde dies 5 Jahre lang drinstehen, allerdings nur bei einer Strafe ab 90 Tagessätzen (sofern Sie bisher keine Eintragungen haben). DAs halte ich wie gesagt für extrem unwahrscheinlich, zumal auch die Möglichkeit bestünde, solche Verfahren einstellen zu lassen.

Eine nachträgliche Aberkennung des Staatsexamens ist nicht möglich.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 13.08.2018 | 21:28

Vielen Dank für Ihre informative Antwort. Habe ich Sie richtig verstanden, dass eine mögliche Hinauszögerung um 1-1,5 Jahre bis zum Ende des Referendariats auch ein Disziplinarverfahren betrifft, also wenn es sich nur um ein Disziplinarverfahren oder um ein strafrechtliches UND ein disziplinarrechtliches Verfahren handelt

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.08.2018 | 10:09

Sehr geehrte Fragestellerin,

ein strafrechtliches Verfahren kann auf jeden Fall insoweit hinausgezögert werden.
Bei Disziplinarverfahren sieht das schon etwas anders aus, da die Bearbeitungszeiten wesentlich kürzer sind. Hier dürfte es schwierig werden, aber nicht unmöglich.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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