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2. Heirat


05.07.2007 12:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim



Meine Freundin und ich - beide geschieden - haben vor, zu heiraten.

Der Ex-Mann meiner Freundin ist HartzIV-Empfänger. Kann durch unsere Heirat (ich verdiene gut) eine Unterhaltspflicht meiner Freundin bzw. von mir gegenüber Ihrem Ex-Mann entstehen und wenn ja, wie kann man das verhindern?

Vor oder nach der Hochzeit wollen wir ein Immobilienobjekt kaufen. Eigenkapital und das für die mtl. Belastung notwendige Einkommen bringe im Wesentlichen ich mit. Was ist - um beide Seiten entsprechend abzusichern und nicht überzubelasten - ist sinnvoll: ich kaufe Objekt alleine und nehme auch Darlehen alleine auf oder wir kaufen gemeinsam und werden gemeinsam Darlehensnehmer?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Herzlichen Dank für Ihre Fragen, die ich wie folgt beantworten darf.

1.
Durch eine Wiederheirat erlöschen gem. § 1586 BGB sämtliche Unterhaltsansprüche des ehemaligen Ehemannes Ihrer zukünftigen Frau gegen Ihre zukünftige Frau. Unterhaltsansprüche des ehemaligen Ehemannes Ihrer zukünftigen Frau Ihnen gegenüber bestehen zu keinem Zeitpunkt

2.
Der Kauf einer Immobilie ist von vielen Faktoren abhängig. Hier sind steuerrechtliche Konsequenzen und Möglichkeiten zu beachten sowie natürlich die wirtschaftliche Belastung beider Parteien.

Auch ist die Absicherung durch den Kauf eines Objektes für spätere Zeiten wichtig. In diesem Punkt sollten Sie hinsichtlich des Eigentums ein Miteigentumsverhältnis in der von Ihnen gewünschten Quote eingehen. Dies hat den Vorteil, dass zum einen sie beide einen Teil des Hauses immer als Eigentümer auch gegenüber Dritten besitzen können und sich gleichzeitig in der Gemeinschaft besser mit dem Haus identifizieren können. Gleichzeitig ist durch den Wert des Hauses eine gleichmäßige Sicherung im finanziellen Bereich gegeben.

Bei der Darlehensaufnahme sind die oben genannten steuerrechtlichen Punkte zu beachten, wobei, wenn sie zumindest im Einkommensteuerrecht zusammenveranlagt werden, hier keine großen Unterschiede entstehen. Da sie das Haus auch selbst nutzen wollen, können die Zinsen in diesem Fall nur eingeschränkt beziehungsweise gar nicht abgesetzt werden, da es sich nicht um eine Einnahmenerzielung nach § 9 Einkommensteuergesetz aus Vermietung und Verpachtung handelt.

Beim Darlehensvertrag würden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso beide als Darlehensnehmer eingetragen werden, beziehungsweise zumindest eine Bürgschaft ihrer Ehefrau angetragen werden. Sollten Sie Ihre Frau jedoch aus dem Darlehensvertrag heraushalten können, würde ich dies empfehlen, da diese dann nicht mit den Schulden haften würde.

Überdenkenswert ist weiterhin, wann sie das Darlehen aufnehmen. Nehmen Sie es als Eheleute auf, bis das Darlehen möglicherweise als ehebedingte Schulden anzusehen und möglicherweise kann hieraus eine aus der Ehe konstruierte Mithaftung entstehen. Aus diesem Grunde halte ich es für ratsam, das Darlehen vor der Eheschließung aufzunehmen.

Ich hoffe, ihre Fragen für eine erste gerichtliche Orientierung hilfreich beantwortet zu haben und stehe Ihnen gerne weiter zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Joachim
-Rechtsanwalt-

www.rechtsbuero24.de

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