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2 Erben - 1 Mietshaus


05.11.2005 20:46 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Rechtsituation sei gegeben:

Die Mutter einer sehr guten Freundin von mir ist verstorben.
Meine Freundin und ihre Schwester sollen gemeinsam ein Mehrfamilienmietshaus erben. Mein Freundin wohnt zum jetzigen Zeitpunkt jedoch mit ihrer Familie in einer Wohnung in jenem Mietshaus, bisher zu einem großzügig niedrigen Mietpreis. Ihre Schwester bewohnt das Haus nicht, hat eine eigene Eigentumswohnung und erhebt eigentlich auch keine speziellen Ansprüche in Bezug auf das Haus. Dennoch: Wie verhält es sich in Zukunft mit dem Verhältnis beider Erben zueinander? Kann der Mann meiner Schwester, der die Miete bezahlt, das Geld an seine eigene Frau und seine Schwägerin überweisen? Hier bestehen in der Familie offenbar erhebliche Bedenken. Wird ggf. ein gemeinsames Erbenkonto benötigt? Oder macht es die Situation erforderlich, dass meine Freundin ihre Schwester "auszahlt" oder ein Verkauf des Hauses in Eigentumswohnungen vorgenommen werden müsste? Welche Alternativen gibt es?

Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichem Gruß

Helke S., HH

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich auf Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung gerne, bitte jedoch für ein gewisses Verständnis, dass die verschiedenen Fragen Ihres erbrechtlichen Anliegens zu dem von Ihnen gebotenen Mindesteinsatz nur kursorisch beantwortet werden können.

1)

Ihre Freundin und deren Schwester bilden eine Miterbengemeinschaft. Bis zur Auseinandersetzung wird der Nachlass gemeinschaftliches Vermögen der beiden Erbinnen (§§ 2032 ff. BGB).

2)

Daraus folgt, dass der Mann Ihrer (?) Schwester die Miete so weiter entrichten sollte, wie bisher. Denn sie landet nur in dem „Pool“ der Miterbengemeinschaft und wird bei deren Auseinandersetzung entsprechend der Erbquote „verrechnet“. Ein Erbenkonto kann zwar sinnvoll sein, ein zwingende Notwendigkeit sehe ich hier aber nicht.

3)

Die von Ihnen angedachte „Auszahlung der Schwester" resp. ein Verkauf des Hauses als Eigentumswohnungen ist nicht ansatzweise so einfach, wie von Ihnen evt. unterstellt. Gegen den Willen eines Miterben gibt es zur Auflösung der Erbengemeinschaft bei Grundstücken nur die Form der sog. Teilungsversteigerung nach den §§ 180 ff. ZVG.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort zunächst einmal weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung.


Mit freundlichen Grüssen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf
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