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2 Brüder erben ein Haus mit Grundstück - Uneinigkeit der Nutzung

| 11.07.2017 15:24 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


17:12
Ein Bruder möchte das Haus renovieren, der andere abreißen und bauen, bzw. soll das Grundstück geteilt
werden. Ein Bruder verbietet dem Anderen mit einem Fachkundigen zwecks Schätzung der Sanierungskosten des Hauses ohne ihn dass Grundstück zu betreten.
Ist das rechtens, bzw. wäre es Hausfriedensbruch?

Mfg
11.07.2017 | 16:10

Antwort

von


(382)
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33602 Bielefeld
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Die Erben verwalten den Nachlass gemeinsam. Das gilt insbesondere für die von ihnen angesprochene Sanierung oder den Abriss. Für einfache Angelegenheiten reicht dabei für einen Beschluss die Stimmenmehrheit, Zu denen die vorgenannten Maßnahmen sicherlich nicht zählen. Für wichtige Beschlüsse ist Einstimmigkeit erforderlich.

Ein Zugriffsrecht haben im Prinzip alle Erben gleichermaßen.
Ein Erbe kann dem anderen nicht verbieten, das Grundstück zu betreten. es wäre in dem Fall auch mit Sicherheit kein hausfriedensbruch.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Tamás Asthoff

Rückfrage vom Fragesteller 11.07.2017 | 16:59

Guten Tag Hr. Asthoff,
ich verstehe Ihr Antwort so, dass man für die Maßnahme, dass ein Bruder mit einem Fachkundigen auf dem Grundstück über eine Sanierung spricht, und eine Einschätzung erhält, keiner Zustimmung des anderen Erben bedarf?

Vielen Dank für die Rückantwort!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11.07.2017 | 17:12

Das Betrachten des Hauses ist keine "Maßnahme", die der Zustimmung bedarf. Da jeder Erbe neben dem eigenen Zutrittsrecht auch in "üblichem" Ausmaß Besucher mitbringen darf, kann man ihm nicht verbieten, einen Fremden mitzubringen- auf der anderen Seite hat jeder "Erbe" auch das vorläufige Hausrecht. Die beiden Rechte kollidieren hier, wobei das Recht, Besucher mitzubringen zum bestimmungsgemäßen Gebrauch der Sache gehört, und nur bei dem Vorliegen sachlicher Gründe verweigert werden dürfte. Die Rechtslage ist indes nicht eindeutig geregelt, und einzelfallabhängig.

Bewertung des Fragestellers 11.07.2017 | 18:36

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"Alles in Ordnung, konnte mir weiterhelfen, wenn auch die Rechtsprechung nicht eindeutig geregelt ist."
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Alles in Ordnung, konnte mir weiterhelfen, wenn auch die Rechtsprechung nicht eindeutig geregelt ist.


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