Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.578
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

1und1 weigert sich DSL Port freizugeben - Umfangreiches Problem


| 20.04.2007 11:03 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von





Sehr geehrtes Frag den Anwalt Team

Folgende Kurzproblematik : Wir haben seit Oktober 2007 einen DSL Vertrag bei 1und1 Oben drauf hatte ich einen Rootserver bei 1und1 . Die Basis läuft (ISDN) läuft über die Telekom, alles andere
war 1und1.
Nachdem ich den Rootserver mit angemietet habe, hat 1und1 alle Rechnungen als eine Rechnung ausgegeben, und auch dementsprechend abgebucht. Problematik unser Konto liess so ein Hohes Dispo
auf Schlag nicht zu. Der Internetzugang hätte nur 29.95€ gekostet, was kein Problem wäre. Ich habe mehrfach darum gebeten, das 1und1 die Rechnungen trennt. Vor allem weil der Rootserver gewerblich war, und das Telefon war Privat. Leider ist 1&1 darauf nicht eingegangen. Dann kam das nächste Problem, das Seit 1&1 auf dem Telekom anschluss liegt, unser Telefon nicht mehr funktionierte, lediglich Voice over IP. wir konnten keine Festnetzanrufe mehr tätigen, obwohl wir dafür bei der Telekom entgelte bezahlen. Selbst direkt über die ISDN Anlage war keine Telefonie möglich. Laut 1und1 war die Telekom schuld, diese sagten aber klar, das 1&1 die Leitungen angemietet hat, und Sie damit nichts mehr zu tun haben. 1und1 Interessierte das alles nicht, man kümmerte sich über ein halbes Jahr überhaupt nicht darum.

Dann kam eigentlich so die Apokalypse, ich konnte den Rootserver nicht mehr halten, da ich die Selbständigkeit auf Grund fehlender Einnahmen aufgeben musste. Vertragsbeginn war Februar 2006, und ich habe leider den Rootserver 2 Tage zu spät gekündigt. Dadurch weigerte sich der Provider die Kündigung zu aktezptieren und verlängerte den Vertrag um ein weiteres Jahr. Natürlich buchten Sie wieder und wieder alles als eine Rechnung ab. Da es aber das Konto meiner Frau war, ich habe Eidestattliche Versicherung ablegen müssen, weigerte Sie sich das weiterhin durchgehen zu lassen, und hat alles zurückgebucht. Auf grund dessen das daß Telefon auch nicht funktionert. Wir haben 2 Kinder zu ernähren und leider ist das halten des Servers nicht mehr möglich gewesen, aber das DSL wäre kein Problem. Nur 1und1 beharrt auf begleichen beider Rechnungen und wenn eine nicht bezahlt wird, wird alles gesperrt. Selbst wenn wir das DSL wieder bezahlen würden, würde es nicht gehen, weil Sie den Server bezahlt haben möchten.

Ich akzeptiere ja die die Kosten, und bin auch bereit diese nach und nach abzubezahlen, aber das Hauptproblem ist der Port hier im Haus. Meine Lebensgefährtin möchte das Telefon und das DSL auf ihren namen bei der Telekom neu beantragen, da ich durch die Eidestatt sowieso keine Verträge mehr bekomme. Nun kommen wir aber zu dem eigentlichen Hauptproblem. 1und1 möchte den Port bis Oktober 2008 nicht freigeben.
Den Telekom anschluss obwohl wir ihn bezahlen können wir auch nicht nutzen. Selbst wenn ich die DSL Kosten bis 2008 auf Schlag begleichen würde, würde 1und1 den Port nicht freigeben. Geschweige denn das Telefon wieder freigeben.

Ich will mit 1und1 gar nicht über die Kosten streiten, wenn auch Sie merkwürdiger weise jetzt für April und März eine Rechnung gestellt haben, wo angeblich Telefoniert haben .Die Anlage ist aber seit Februar gesperrt. Es ist technisch gar nicht möglich. Nur bleibt uns bei der Portfreigabe nur die Möglichkeit das ich hier aus dem Haus ausziehe? Wir wohnen auf dem Dorf und ich kann schon kein Geld mehr verdienen, aber meine Lebensgefährtin hat einige möglichkeiten die Familie zu ernähren aber dazu braucht Sie Telefon und Internet. Wenn das alles bis Ende 2008 gesperrt bleibt, also auch der Port, dann ist eine komplette Existenz ruiniert.

Gibt es eine Möglichkeit die Portfreigabe zu erzwingen? Sie können ja von mir die Rechnugnen einklagen, aber nehmen wir an, ich ziehe hier komplett aus, können Sie doch nicht von einer 3. Person verlangen 1 jahr kein Telefon nutzen zu können, weil ich noch offene Rechnungen habe. Sie hat doch damit nichts zu tun.

Was gibt es für Möglichkeiten. ? Wir wären auch bereit einen Richtigen Anwalt zu nehmen, aber es muss doch eine Möglichkeit geben, 1und1 zu zwingen den Port freizugeben. Es ist verdammt viel Schief gelaufen, auch seitens 1und1 aber so einen Grossen Provider kann man leider nicht wirklich in die Knie zwingen. Sie schreiben Rechnungen und Kosten die nie entstanden sind. Weil selbst wenn wir immer alles bezahlt hätten, unser Telefon funktioniert seit 1und1 auf dem Anschluss liegt nicht mehr, also hätte ich so oder so einen Grund 1und1 zu kündigen.

Den Server hat mir 1und1 bereits gekündigt, aber dennoch zieht 1und1 alles zusammen. Dadurch sind jetzt über 1000€ kosten angelaufen, die ich momentan nicht tragen kann, und meine Lebensgefährtin erst recht nicht. Dennoch muss Sie aber arbeiten können , und das geht ohne Telefon und DSL nicht. Muss ich mich jetzt echt von meiner Frau trennen und ausziehen, damit Sie nicht durch meine Probleme mit den Kindern untergeht? Wir wohnen mitten im Dorf hier ist ohne Auto und Telefon keine weitere Kommunikation möglich.

Es geht nicht um die Kosten es geht um den Port!! Wie gesagt sind auch bereit auch einen Anwalt hier aus der Gegend richtig zu nutzen. Wenn es denn was bringt. Sie brauchen auch keine Sorge haben, das Sie ihr geld nicht bekommen, es läuft über das Konto meiner Frau. Dieses hat Genug Geld drauf.

Vielen Dank für erste Hilfreiche Antwort. Bitte Sagen Sie uns was wir tun können.

Mit Freundlichen Grüssen
Eingrenzung vom Fragesteller
20.04.2007 | 17:31
21.04.2007 | 01:35

Antwort

von


972 Bewertungen
Kaiserin Augusta Allee 102
10553 Berlin
Tel: 030 36445774
Web: www.rechtsanwalt-weber.eu
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn der ISDN-Anschluß nur über die Telekom läuft und 1und1 hier nicht drinhängt, sollten Sie von der Telekom die Freigabe verlangen. Hierbei können Sie gegenüber der Telekom auch mit der Zurückforderung der gezahlten Gebühren drohen.

Wenn zudem der DSL-Vertrag von dem Server-Vertrag rechtlich unabhängig ist, dann hat 1und1 kein Recht, den DSL-Anschluß wegen Nicht-Begleichens der Server-Rechnung zu sperren. Dieses Recht ist nur gegeben, wenn Sie die DSL-Gebühren nicht bezahlen.

Dies setzt aber voraus, daß in den Verträgen, die mir nicht vorliegen, keine gegenteiligen Regelungen getroffen wurden.

Zudem ist bei Telekom und bei 1und1 eine gewisse anwaltliche Vehemenz nicht unhilfreich.

Dementsprechend kann ich nur anregen, die Verträge einem örtlichen Kollegen Ihres Vertrauens vorzulegen und ihn mit der weiteren Interessensvertretung zu beauftragen.

Bitte benutzen Sie bei Rückfragen die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Nachfrage vom Fragesteller 21.04.2007 | 08:38

Wegen der rechtlichen Trennung 1und1 trennt das aber nicht. Sie buchen es als eine Rechnung ab, und schreiben auch in der FAQ, wenn eine Dienstleistung von uns nicht beglichen ist, sperren wir alles zu "ihrer" Sicherheit. d.h. Sie sperren auch das DSL weil der Server nicht bezahlt ist. Die DSL kosten sind 30€ im Monat wir würden das ja auch lassen, aber 1und1 beharrt auf den Server.

Das hatte aber nicht meine Frage beantwortet : Gibt es die möglichkeit das man 1und1 zwingen kann den Port freizugeben? oder können die echt die ganze Anlage hier bis 2008 sperren? Was ist wenn ich ausziehe und meine Frau neues Telefon haben möchte, oder ein nachmieter?

Sie empfehlen also hier die kröte zu schlucken mal paar hundert euro in einen Anwalt zu investieren und versuchen darüber ein wenig druck zu machen.

mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.04.2007 | 13:01

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn 1und1 kein Recht hat, den Port zu blockieren und die Telecom Ihnen eine funktionierende ISDN-Leitung zur Verfügung stellen muß, können Sie beides vor Gericht einklagen.

Wenn Sie ausziehen und Ihre Ehefrau oder ein Nachmieter ein neues Telefon haben will, muß 1und1 ebenfalls gemäß obiger Erläuterungen den Port freigeben. Allerdings wird auch dies wohl nicht ohne Anwalt und ohne Gerichtsverfahren erfolgen.

Ihre Beurteilung wird als vorschnell und wenig sachgerecht zurückgewiesen. Zum Schutz vor Online-Betrügern werden Nachfragen erst beantwortet, wenn der Einsatz als eingezogen gemeldet wird.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Sry aber auf Nachfrage keine Reaktion, und meine Frage hat es auch nicht beantwortet. Das die Telekom mit 1und1 stress macht ist mir klar, und das es "eigentlich" gehen muss ist mir auch klar. Aber Hauptsache die Kohle kassieren. Meine Nachfrage sollte schon noch beantwortet werden. Bin sehr unzufrieden :-( "
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Robert Weber »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER
2/5.0

Sry aber auf Nachfrage keine Reaktion, und meine Frage hat es auch nicht beantwortet. Das die Telekom mit 1und1 stress macht ist mir klar, und das es "eigentlich" gehen muss ist mir auch klar. Aber Hauptsache die Kohle kassieren. Meine Nachfrage sollte schon noch beantwortet werden. Bin sehr unzufrieden :-(


ANTWORT VON

972 Bewertungen

Kaiserin Augusta Allee 102
10553 Berlin
Tel: 030 36445774
Web: www.rechtsanwalt-weber.eu
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Kaufrecht, Mietrecht, Urheberrecht, Internet und Computerrecht, Vertragsrecht, Grundstücksrecht, Medienrecht