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1und1

| 09.08.2009 14:07 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
im April 2008 wollte ich meinen Vertrag bei 1und1 kündigen. Das Schreiben liegt mir nicht mehr vor. Jedoch erhielt ich im August 2008 die Antwort, dass eine Kündigung erst im Dezember 2008 möglich sei. Dies habe ich als Bestätigung meiner Absicht zur Kündigung angesehen. Zusätzlich habe ich Ende August nochmals schriftlich meinen Willen zur Vertragsauflösung dargestellt. Trotz meiner Willensbekundung erhielt ich keine Bestätigung seitens 1und1. Vielmehr wurde mein auslaufender Vertrag erneut um ein Jahr Verlängert (bis Dezember 2009). Als Konsequenz daraus stellte ich im Januar die Zahlungen ein. Dies wurde von 1und1 zunächst angemahnt, im März wurde durch 1und1 ein Inkassobüro beauftragt. Das Inkassobüro wurde durch mich auf die, aus meiner Sicht, unberechtigte Forderung hingewiesen.
Im Juni hat 1und1 den Vertrag endlich (aufgrund fehlender Zahlungen) gekündigt. Seitens Inkassobüro wurde mir nun ein Amtsgerichtlicher Mahnbescheid angedroht. Ist eine Verhandlung damit unvermeidbar? Gegen den Mahnbescheid werde ich zunächst definitiv Einspruch einlegen. Macht ein Vergleichsangebot an 1und1 jetzt noch Sinn? Der Streitwert liegt bei 160 Euro

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Das Verhalten von 1&1 ist mir aus meiner Praxis gut bekannt.

Es kommt darauf an, ob Sie nur wegen des Datums der Kündigung angefragt haben, oder ob Sie eine Kündigungserklärung abgegeben haben. Dafür spricht das Antwortschreiben von 1&1 hinsichtlich des Termins Dez. 08. Sie haben ja auch zusätzlich klargestellt, dass der Vertrag zum Dezember 08 enden soll.

Sie sollten gegenüber dem Inkassobüro klarstellen, dass der Vertrag zum Dezember 08 beendet wurde und das daher für 2009 keine Beiträge geschuldet sind.
Eine Verhandlung ist noch vermeidbar. Gegen den Mahnbescheid können Sie binnen zwei Wochen ab Zustellung Widerspruch einlegen. 1&1 muss dann, in der Regel durch einen Anwalt, aber nicht zwingend, den Anspruch in Form einer Klage beim Amtsgericht begründen. Angesichts des kleinen Streitwerts könnte das Gericht auch das schriftliche Verfahren anordnen, so dass es nicht zu einer mündlichen Verhandlung käme.

Es sollte bei diesem Wert versucht werden einen Vergleich zu schließen, denn die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Streitwert.
Sie müssten in einem Verfahren beweisen, dass zum Dezember 08 gekündigt worden ist. Ob ein Gericht dies so sehen würde, ist zumindest offen, denn das Kündigungsschreiben selbst liegt ja nicht mehr vor.


Nach meiner Erfahrung wird sich 1&1 bzw. das Inkassobüro aber ohne Einschaltung eines Anwalts kaum auf einen Vergleich einlassen. Sie sollten es aber versuchen und etwa 80 € anbieten.

Die volle Forderung sollten Sie nicht zahlen, denn es spricht auch einiges für eine erfolgte Kündigung.




Bewertung des Fragestellers 11.08.2009 | 20:17

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