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18h arbeiten legal?

18.11.2017 00:35 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Carsten Neumann


Zusammenfassung: Nach § 3 Arbeitszeitgesetz (AZG) darf die werktägliche Arbeitszeit höchstens zehn Stunden betragen.

Der Arbeitnehmer muss nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben (§ 5 Absatz 1 AZG).

Hallo,



bin sehr neu hier und würde um eure Hilfe bitten:



(A) arbeitet als Controller bei einem Firma die Produkte für den Einzelhandel produziert und hat Inventur am Freitag.

Sie arbeitet 6:30 bis 00:00 Uhr um fertig zu werden. Am nächsten Tag soll A um ~7 Uhr wieder bei der Arbeit sein.



Wenn ich mich nicht verrechnet habe, ist A von 6:30-24:30 Uhr, also 17,5h bei der Arbeit (30 min Pause).



Ist das zulässig? Darf (A) 17,5h Stunden arbeiten? Was ist maximal erlaubt?

Muss A um 7 Uhr am Nächsten Tag, also mit ca. 6,5h Pause dazwischen erscheinen?

Was kann A tun gegen den Arbeitnehmer, da dieser Ihn 17,5h hat arbeiten lassen?



Vielen Dank für eure Hilfe

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach § 3 Arbeitszeitgesetz (AZG) darf die werktägliche Arbeitszeit höchstens zehn Stunden betragen.

Der Arbetnehmer muss nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben (§ 5 Absatz 1 AZG).

A kann die Verletzung der Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes bei der Aufsichtsbehörde anzeigen, Diese kann nach § 17 Abs. 2 AZG die erforderlichen Maßnahmen anordnen, die der Arbeitgeber zur Erfüllung der sich aus dem AZG ergebenden Pflichten zu treffen hat.

Unter dem nachfolgenden Link

http://www.gaa.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/20597/Adressen_Gewerbeaufsicht_Baden-Wuerttemberg.pdf?command=downloadContent&filename=Adressen_Gewerbeaufsicht_Baden-Wuerttemberg.pdf

können Sie entnehmen, welche Behörde (Anschrift) für den Arbeitgeber von A als Aufsichtsbehörde in Baden-Württemberg örtlich und sachlich zuständig ist. (Zum Beispiel für Amstetten im Alb-Donau-Kreis ist dies der Fachdienst 32 Umwelt- und Arbeitsschutz, Schillerstraße 30, 89077 Ulm.)

A kann gegen ihren Arbeitgeber auch eine Anzeige erstatten. Die Verletzung der §§ 3, 5 Abs. 1 AZG ist eine Ordnungswidrigkeit (§ 22 Abs. 1 Nrn. 1, 3 AZG), die mit einem Bußgeld bis 15.000,- € bewehrt ist (§ 22 Abs. 2 AZG).

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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