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$184b

11.02.2009 21:03 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Besitz kinderpornografischer Schriften.
brauche jemand der sich wirklich damit auskennt und möglichst Raum Braunschweig.
2 Computer wurden im september 08 beschlagnahmt.
ein ""Freund"" hat mein compi gefilzt und irgendwas gesehen und Bullen haben mich um 7 Uhr früh mit speichelprobe und allem scheiss behandelt.
2 computer weg
Kosten bis jetzt ca 1500 E. 2 Computer etc.
Und irgendwas wurde wohl gefunden,kA.
Sensibles Thema ich weiss.
Ich brauche jemand der offensiv ist und nicht du sollst froh sein wenn du ohne Knast rauskommst sagt.
Und den """Freund "" gerne n bischen auf n Zahn fühllt (Hackerparagraph?!)
Was genau sind sexuelle Handlungen?
Hab ich nicht gesehen.
wie gesagt ein tougher Typ ist gefragt.
Muss ich an sich überhaupt vorm Amtsgereicht n Anwalt mitnehmen?
wäre psychologisch wertvoll.
Was ist mit PKH?
Thx




Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage beantworte ich Ihnen gerne, wie folgt:

1. Sollten Ihnen die Computer per Beschluss (Beschlagnahme) entzogen worden sein, haben Sie die Möglichkeit, hiergegen Rechtsmittel einzulegen.

2. Was Sie mit "sexuellen Handlungen" meinen, geht aus Ihrer Schilderung nicht hervor. Der § 184 b StGB stellt die Verbreitung, den Erwerb und den Besitz kinderpornographischer Schriften unter Strafe. Hier können Sie zur Konkretisierung gerne die kostenlos Nachfragefunktion benutzen.

3. Sollte Ihr "Freund" unerlaubt Ihren Rechner benutzt haben, kann unter Umständen eine Straftat nach § 202 a StGB (Ausspähen von Daten) vorliegen.

4. Einen Anwalt benötigen Sie vor dem Amtsgericht nicht zwingend.Es kann in Ihrem Fall jedoch durchaus sinnvoll sein, sich anwaltlicher Hilfe zu bedienen.

5. PKH als solche gibt es im Strafverfahren nicht. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Sie einen Pflichtverteiduger beigeordnet bekommen, welcher dann aus der Staatskasse seine Kosten bekommt. Ob dies der Fall ist, richtet sich nach § 140 StPO , die Norm habe ich Ihnen im Anhang beigefügt. Bei Ihnen kommt hier möglicherweise § 140 Abs. 2 StPO in Betracht.

6. Sobald Sie von der Polizei zur Beschuldigtenvernehmung vorgeladen werden, sollten Sie über einen Anwalt Akteneinsicht beantragen, um feststellen zu können, was Ihnen überhaupt zur Last gelegt wird. Da Sie sich vor der Polizei nicht äußern müssen, sollten Sie genauestens abwägen, ob Sie eine Aussage machen möchten. Im Einzelfall kann es sich empfehlen, dies nicht zu tun, insbesondere dann, wenn es keine hieb - und stichfesten Beweise gibt.

Ich empfehle Ihnen daher, eine Stellungnahme der Polizei abzuwarten, möglicherweise liegt gegen Sie gar kein Straftatverdacht mehr vor.

Ansonsten dürfen Sie sich gerne per Email mit mir in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin




§ 140 StPO

(1) Die Mitwirkung eines Verteidigers ist notwendig, wenn
1. die Hauptverhandlung im ersten Rechtszug vor dem Oberlandesgericht oder dem Landgericht stattfindet;
2. dem Beschuldigten ein Verbrechen zur Last gelegt wird;
3. das Verfahren zu einem Berufsverbot führen kann;
4. (aufgehoben)
5. der Beschuldigte sich mindestens drei Monate auf Grund richterlicher Anordnung oder mit richterlicher Genehmigung in einer Anstalt befunden hat und nicht mindestens zwei Wochen vor Beginn der Hauptverhandlung entlassen wird;
6. zur Vorbereitung eines Gutachtens über den psychischen Zustand des Beschuldigten seine Unterbringung nach § 81 in Frage kommt;
7. ein Sicherungsverfahren durchgeführt wird;
8. der bisherige Verteidiger durch eine Entscheidung von der Mitwirkung in dem Verfahren ausgeschlossen ist.

(2) In anderen Fällen bestellt der Vorsitzende auf Antrag oder von Amts wegen einen Verteidiger, wenn wegen der Schwere der Tat oder wegen der Schwierigkeit der Sach- oder Rechtslage die Mitwirkung eines Verteidigers geboten erscheint oder wenn ersichtlich ist, daß sich der Beschuldigte nicht selbst verteidigen kann, namentlich, weil dem Verletzten nach den §§ 397a und 406g Abs. 3 und 4 ein Rechtsanwalt beigeordnet worden ist. Dem Antrag eines hör- oder sprachbehinderten Beschuldigten ist zu entsprechen.

(3) Die Bestellung eines Verteidigers nach Absatz 1 Nr. 5 kann aufgehoben werden, wenn der Beschuldigte mindestens zwei Wochen vor Beginn der Hauptverhandlung aus der Anstalt entlassen wird. Die Bestellung des Verteidigers nach § 117 Abs. 4 bleibt unter den in Absatz 1 Nr. 5 bezeichneten Voraussetzungen für das weitere Verfahren wirksam, wenn nicht ein anderer Verteidiger bestellt wird.

Rückfrage vom Fragesteller 13.02.2009 | 16:06


Antwort:
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage beantworte ich Ihnen gerne, wie folgt:

1. Sollten Ihnen die Computer per Beschluss (Beschlagnahme) entzogen worden sein, haben Sie die Möglichkeit, hiergegen Rechtsmittel einzulegen.

a.Ein Teil der CDs auf denen nichtsrelevantes war wurde zurückgegeben.
b.die 2 kompletten Komputer sind wie mein jetziger anwalt sagte so was wie "Tatwaffe" wenn denn auch nur 1 KP bild gefunden wurde
und würden später einbehalten, weswegen auch ich nicht so ganz glücklich mit dem Anwalt bin..
Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen sind noch nicht offiziell abgeschlossen.
Jedoch die polizeilichen. Es wurden 50 offenbare Bilder und 3 Filme nach $184b gefunden. Unter 70000 insgesamt.

2. Was Sie mit "sexuellen Handlungen" meinen, geht aus Ihrer Schilderung nicht hervor. Der § 184 b StGB stellt die Verbreitung, den Erwerb und den Besitz kinderpornographischer Schriften unter Strafe. Hier können Sie zur Konkretisierung gerne die kostenlos Nachfragefunktion benutzen.

sexuelle Handlungen :
Siehe
http://dejure.org/gesetze/StGB/184b.html

Was das Gesetz genau unter sexuellen Handlungen versteht weiss ich nicht genau.
Was ich darunter verstehe ist letzlich unbedeutend.

Zum auspähen behauptet der Zeuge bei dem das alles passierte, der Komputer wäre noch an gewesen und er wollte eben "nur ma kucken".
Es hatte vorher eine streit gegeben weswegen ich da weg bin, aber ich bin sehr sicher ich hätte den Computer ausgeschaltet aber nicht mitnehmen konnen und dann haette er das pw knacken oder sonstwas machen muessen.
da steht evtl. Aussage gegen Aussage.
Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.02.2009 | 08:45

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich Ihnen gerne, wie folgt:

Sexuelle Handlungen sind in § 184 f StGB legaldefiniert als solche, "die im Hinblick aud das jeweils geschützte Rechtsgut von einiger Erheblichkeit sind". So der Wortlaut des Gesetzes. Hierunter fallen verständlicherweise eine Vielzahl von Verhaltensweisen, die hier im Einzelnen nicht erläutert werden können.

Da Sie bereits anwaltlich vertreten werden, kann ich Ihnen nur raten, sich ausführlich und eingehend von Ihrem Anwalt beraten zu lassen, da aus der Ferne eine Beurteilung Ihres Falles nicht vorgenommen werden kann.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben, und verbleibe


Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin

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