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17-Jahre alte Mahnung

09.09.2014 16:33 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Hallo,

wegen Umzugswunsch haben wir eine Schufa-Auskunft eingeholt. Bei meiner Frau steht ein Eintrag von einem Inkasso Unternehmen drin: Der Vertragspartner hat seine Forderung titulieren lassen...Datum des Ereignisses: 18.08.1997, Datum der Titulierung: kein Datum.
Sinngemäß wiederholt sich der Eintrag mit erhöhtem Forderungsbetrag. Soweit wir uns daran erinnern haben wir mal bei einer Casting Agentur Bilder unseres Sohnes machen lassen. Weil wir aber kurze Zeit später über Betrügereien dieser Casting Agentur gelesen haben zahlten wir nicht. Aktuell wird immernoch im Internet vor dem Inkasso Unternehmen in Zusammenhang mit der Casting-Agentur gewarnt. Ist mit Titulierung gemeint, dass ein Vollstreckungsbescheid erwirkt wurde? Wir sind relativ sicher NIE einen Vollstreckungsbescheid bekommen zu haben, vermutlich aber schon einen Mahnbescheid.
Leider haben wir auch nichts schriftliches mehr. Definitiv haben wir seit Jahren nichts von dem Inkasso Unternehmen gehört, egal ob schriftlich oder telefonisch.
Welche Möglichkeiten haben wir diesen negativen Eintrag aus der Schufa löschen zu lassen bzw. ist dieser Mahnbescheid möglichweise schon verjährt?
Sollte es einen Vollstreckungsbescheid geben ist der 30 Jahre gültig, wie kommen wir an diesen Titel ran?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt.

1. Welche Möglichkeiten haben wir diesen negativen Eintrag aus der Schufa löschen zu lassen bzw. ist dieser Mahnbescheid möglichweise schon verjährt?

Einträge sind zu löschen, wenn sie entweder falsch oder erledigt sind (§ 35 Abs. 1 S. 1, Abs. 2 Nr. 4 BDSG).

Wenn tatsächlich ein Vollstreckungsbescheid vorliegt und die damit titulierte Forderung noch nicht beglichen ist, können Sie eine Löschung des Eintrages nur erreichen, wenn Sie den Vollstreckungsbescheid "beseitigen" können oder zahlen.


2. Sollte es einen Vollstreckungsbescheid geben ist der 30 Jahre gültig, wie kommen wir an diesen Titel ran?

Den Titel erhalten Sie vom zuständigen Amtsgericht oder vom Gläubiger.

Zuständig ist das Amtsgericht am (damaligen) Geschäftssitz des Gläubigers

Wenden Sie sich an das zuständige Amtsgericht. Möglicherweise liegt ein Fehler bei der Zustellung des Vollstreckungsbescheides vor. Dann kann dieser noch durch Einspruch angegriffen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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