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100% Stornierungsgebühr für Hotelzimmer

17.03.2008 10:50 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes


Guten Tag,

ich habe im Januar eine Hotelübernachtung gebucht. Durch Krankheit des Partners musste ich diese 2 Tage vor Anreise stornieren. Nach den AGB des Hotels fallen dann die gesamten Kosten an, wenn das Zimmer nicht wieder belegt werden kann. Am Telefon sagte man mir, dass sie versuchen werden das Zimmer wieder zu verkaufen und wenn es nicht klappt, mich dann anrufen.
Ich habe kein Anruf erhalten und ging somit davon aus, dass das Zimmer wieder verbucht wurde. Nun kam die Rechnung über den Gesamtbetrag bzw. auch schon ein Mahnbescheid, da ich verlangt habe mir einen Beweis zu bringen, dass das Zimmer nicht verkauft werden konnte. Welcher nächste Schritt wäre nun angebracht und wie stehen die Chancen?
Für eine schnelle Antwort bedanke ich mich schon im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre gestellte Frage beantworte ich wie folgt:

Eine Stornopauschale von 100 % ist bereits mehrfach in der Rechtsprechung für unwirksam gehalten worden, z.B. OLG Celle, RRa 1995, 52; AG Hamburg-Altona, RRa 2001, 12. Die Geschäftsbedingungen sollten dementsprechend näher geprüft werden.

Die Beweislast für die Angemessenheit der Entschädigung und den Umstand, dass es nicht möglich war, Aufwendungen zu sparen und das Zimmer anderweitig zu belegen, liegt beim Hotelier. Ihre Forderung nach Nachweisen ist berechtigt.

Zu diesem frühen Verfahrenszeitpunkt bietet es sich an, Widerspruch gegen den Mahnbescheid zu erheben und weitere außergerichtliche Verhandlungen zu suchen. Sollte die Gegenseite anwaltlich vertreten werden, empfehle ich Ihnen ebenfalls einen Rechtsanwalt zu beauftragen, um "Waffengleichheit" herzustellen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben. Abschliessend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie in diesem Forum eine erste überschlägige Einschätzung auf der Basis Ihrer Schilderung erhalten, die nur in einfachen Fällen eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung ersetzen kann. Das Hinzufügen oder Weglassen weiterer Sachverhaltsangaben kann zu einer anderen Beurteilung Ihres Falles führen; verbindliche Empfehlungen sind daher nur im Rahmen einer Mandatserteilung nach vollständiger Überprüfung des Sachverhaltes möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt

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