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10% des Arbeitszeit als Überstunden nicht anrechenbar

01.06.2014 11:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein Anliegen bezüglich der Überstundenregelung, welches sich in zwei Fragen gliedert.

Sachverhalt: In meinem Arbeitsvertrag steht "Die vertraglich geschuldete Arbeitsleistung beträgt 40 Stunden pro Woche. Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit werden nach Bedarf des AG und des AN festgelegt.... Der AN ist verpflichtet, die gesetzlich zulässige Mehr- und Überarbeit auf vorherige Anordnung des AG zu leisten. Diese Mehrleistung wird durch Freizeitausgleich abgegolten. Eine finanzielle Entschädigung wird nicht gewährt."

Mein AG hat mir letztens, 2 Monate nach Unterzeichnung des Vertrages, mündlich mitgeteilt, dass

1. 10 % der Arbeitszeit (also etwa 4 Stunden die Woche) in der Branche üblich wären und mit dem Arbeitsvertrag automatisch abgegolten wären
2. dass Überstunden, die über die 10 % hinausgehen, nicht ansammelbar wären und innerhalb von einer Woche ausgeglichen werden müssten und damit automatisch bereits in der Folgewoche verfallen

Ist das rechtens?

-- Einsatz geändert am 01.06.2014 12:00:32

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage im Rahmen einer Ersberatung und unter Berücksichtigung des von Ihnen getätigten Einsatzes wie folgt :

Das Verhalten Ihres Arbeitgebers ist rechtswidrig

Der Arbeitgeber muss sich natürlich an den Arbeitsvertrag halten und Überstunden entsprechend mit Freizeit auszugleichen.

Eine automatische Abgeltung von 10% Überstunden durch den Arbeitsvertrag ist nicht möglich, da Sie dies nicht mit dem Arbeitgeber vertraglich vereinbart hatten.

Ebenso ist es schlicht und ergreifend Unsinn, dass Überstunden über 10% nicht ansammelbar sind und nach der nächsten Woche verfallen.

Sie sollten Ihrem Arbeitgeber gegenüber auf Einhaltung des Vertrages bestehen und gegebenfalls anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen für das Erste weiterhelfen konnte!

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus Mainz,

Nino Jakovac
Rechtsanwalt

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