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1,7 Promille, Fahrrad, Alkohol noch 5-10 Minuten vor dem Pusten getrunken

| 24.02.2009 22:21 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wurde im Oktober letzten Jahres auf dem Fahrrad angehalten. Ich habe beim Luftalkoholtest eine Punktzahl von 1,63 Promille erreicht. Ein mir jetzt vorliegender Strafbefehl berichtet mir, dass ich 1,70 Promille im Blut hatte und ich 375€ bezahlen soll.

Meine Frage ist, ob es sinnvoll, bzw möglich ist, dem Stafbefehl gewinnender Weise zu widerufen. Ein einfaches "ja" oder "nein" würde mir genügen.
Hier der Grund warum ich Einspruch erheben möchte:

Ich war auf einer Feier und habe dort Alkohol konsumiert. Am Ende der Party wurden alle Menschen in Richtung Ausgang getrieben (es musste dort etwas schneller gehen, weil ca. 2 h später der Unialltag wieder losging). Deswegen konnte man seine Becher auch am Ausgang abgeben. Ich hatte aber noch etwa ein dreiviertel volles Bier ( ein volles = 0,5 l ) das ich dann innerhalb weniger Minuten zu mir nahm.
Nun entschied ich mich ungünstiger weise das Fahrrad zu nehmen. Nach etwa 400 Metern wurde ich von der Polizei angehalten. Luftalkohol bei 1,63 Promille. Grob geschätzt sind das etwa 5-10min nach dem Biergenuss. Darum denke ich mir, dass der Luftalkohol durch den kürzlichen Alkoholgenuss etwas erhöht ist. Die Fragen bzgl. des Alkoholkonsums hab ich alle mit "ich weiß nicht mehr" beantwortet, weil die Polizistin mich immer nachdrücklich und sehr freundlich darauf aufmerksam gemacht hat, das ich diese Fragen nicht beantworten muss. Ich weiß nicht ob das in meinem Fall so gut war.
Vllt ist es noch hilfreich zu wissen, dass mein Heimweg ca. 10-15min sind.
Sehen Sie hier die Möglichkeit einen Rechtsstreit zu gewinnen?

Hochachtungsvoll
BoBa123

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine seriöse Antwort in dem von Ihnen erbetenen Sinne (Ja/Nein) wird Ihnen kein Anwalt geben können, der nicht zuvor Akteneinsicht genommen hat.

Denn die Aussichten , eine Einstellung des Verfahrens oder gar einen Freispruch zu erreichen, hängen nicht zuletzt davon ab, ob die Messung des Blutalkoholgehaltes fehlerfrei vorgenommen wurde oder ob diese angegriffen werden kann.

Ist alles fehlerfrei verlaufen und das Ergebnis der Alkoholprobe nicht anzugreifen, dürfte ein Einspruch gegen den Strafbefehl keinen Vorteil bringen, sondern das Verfahren lediglich verlängern und verteuern.

Das wird sich aber nur nach einer Akteneinsicht feststellen lassen.

Unklar ist auch, ob Sie "nur" zu einer Geldstrafe verurteilt wurden, oder ob auch eine Rechtsfolge für einen etwaigen Kfz-Führerschein verhängt wurde oder droht .

Ich empfehle Ihnen daher dringend, einen Anwalt vor Ort mit der Einsichtnahme in die Ermittlungsakte zu beauftragen, damit Sie auf der Basis der dann gewonnen Erkenntnisse eine Entscheidung treffen können - ohne Akteneinsicht fehlen Ihnen dazu die notwendigen Grundlagen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 25.02.2009 | 01:43

Danke für die schnelle Antwort.
Sehe ich das richtig, dass über diesen "Tatvorgang", bei dem dann auch nur Schätzungen über den Blutalkohol gemacht werden könnten, der Strafbefehl nicht (sinnvoll) angegriffen werden kann, sondern nur auf anderem Wege, etwa über Verfahrensfehler?
Oder ohne Akteneinsicht schwer zu sagen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.02.2009 | 22:04

Sie sehen das richtig: Es ist ohne Akteneinsicht nicht zu sagen, ob und mit welchen Gründen der Strafbefehl angegriffen werden kann!

Nur dann wissen Sie, was die Staatsanwaltschaft gegen Sie in der Hand hat - und können einschätzen (lassen), ob das ausreichend ist.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann

Bewertung des Fragestellers 25.02.2009 | 01:03

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 25.02.2009 4,4/5,0
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