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!!!! ich bitte um eine Antwort von Herrn Rechtsanwalt LL.M. Stephan André Schmidt !!!


| 10.01.2006 14:22 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



gerne würde ich noch folgende Frage zu dem Fall stellen:

Würden aus diesem (unten angegebenen Grund) dem FA eher mitteilen, daß keine Kopie mehr vorhanden ist und somit dieser rückwirkenden Aufhebung der Anerkennung vorzubeugen ?

Beste Grüße & Vielen Dank !

-----------------------------------------

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten:

Es ist in der Tat möglich, dass das FA genau dies beabsichtigt, soweit (jeweils) noch keine Festsetzungsverjährung eingetreten ist. Allerdings sollten Sie einer Abänderung nicht ohne Weiteres tatenlos zusehen, da das FA durch die jahrelange Praxis, die Abschreibungen anzuerkennen, durchaus einen (gewissen) Vertrauenstatbestand geschaffen hat. Möglicherweise kann sich also dann ein Einspruch lohnen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre weitere Frage.

Es kommt – wie immer – auf die Umstände an. Wenn Sie dem FA in den letzten Jahren immer aufs Neue eine Kopie der Rechnung haben zukommen lassen, so sollten Sie sich jetzt vorsichtshalber nur auf den Standpunkt stellen, eine Kopie („nur“) derzeit nicht auffinden zu können. Die Kopie später auffinden und Nachreichen können Sie dann immer noch; diese Möglichkeit sollten Sie sich nicht abschneiden.

Es ist hier meiner Ansicht nach besser, das FA erst einmal kommen zu lassen. Ein derzeitiges Nichtauffinden der Rechnungskopie kann Ihnen niemand dort verübeln, soweit Sie nicht bereits früher darauf hingewiesen worden sind, eine Kopie der Rechnung aufzubewahren.

Sie haben nicht (ganz genau) geschildert, ob Sie aufgefordert worden sind, eine Kopie für ein noch laufendes Steuerfestsetzungsverfahren einzureichen oder aber ob das FA eine Kopie für ein bereits „abgeschlossenes“ Altverfahren haben möchte. Dies sollten Sie mir der Vollständigkeit halber noch mitteilen.

Bis dahin verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 10.01.2006 | 15:53

die Rechnung wurde einmalig im Jahre 2000 eingereicht und seitdem wurde sich immer auf diese bezogen. (d.h. es wurden keine jährlichen Kopien für die Afa eingereicht) Es betrifft ein noch laufendes Steuerfestsetzungsverfahren für 2004. (im Sinne der Afa für 2004)

Ich denke es ist günstiger zu sagen, daß die Rechnung von vor fast 6 Jahren nicht mehr auffindbar ist und dadurch die Erkenntnis des FA zu vermeiden, daß sie damals nicht anerkannt wurde und eigendlich gar nicht über die letzten Jahre hätte abgeschrieben werden dürfen. (Wahrscheinlich dann unter dem Verlust der Afa für 2004 :-)

Danke nochmals !!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.01.2006 | 18:40

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich wie folgt beantworten:

Ja, Ihr Vorhaben ist so plausibel. Allerdings sollten Sie, falls eine AfA für das Jahr 2004 wirklich nicht anerkannt wird, schon darauf hinweisen, dass die AfA in den Jahren davor akzeptiert worden ist. Es ist nicht einzusehen, dass das FA dieselben Umstände einmal so und dann wieder anders wertet. Zudem besteht u.U. die Gefahr, dass das FA anfängt, bzgl. vergangener Jahre zu bohren...

Insoweit ist das Ergebnis offen. Allerdings sollten Sie die Rechnung einreichen, wenn die Voraussetzungen der AfA rechtlich wirklich gegeben sind. Dann besteht kein Grund für ein Versteckspiel und Sie sollten die Sache durchfechten. Rechnen Sie allerdings aus guten Gründen damit, dass die Vor. einer AfA niemals vorgelegen haben, dann ist es in der Tat wohl besser anzugeben, dass eine Kopie der Rechnung (derzeit) nicht auffindbar ist.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

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