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Was noch an Faktoren hat Einfluss auf die Bemessung der Unterhaltszahlungen und wie hoch wird der B


02.05.2008 14:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich hätte gerne einen Anhaltspunkt, welcher Betrag an Unterhaltszahlungen auf mich zukommt.
Dazu gebe ich Ihnen jetzt meine Eckdaten: Ich bin 42 J. , habe mich gerade von meiner Partnerin getrennt (nicht verheiratet). Wir haben zwei gemeinsame Kinder, 4 und 6 Jahre alt. Nach der Trennung leben die Kinder bei der Mutter, in dem gemieteten Haus, dessen Miete ich noch zahle (830 Euro/Monat). Wir sind beide selbständig, ich bin aber der Hauptverdiener (Geschätztes Nettoeinkommen 2500,00 €), meine Ex-Partnerin verdient ca. 900,00 netto/Monat. Wir haben keine sonstigen Verpflichtungen an Krediten o.ä., abgesehen von meinem Geschäfts-Leasingfahrzeug mit dem Betrag von 470,00 € brutto monatlich.
Dadurch, daß wir beide selbständig sind - wir arbeiten beide in der Medienbranche und sind meist Tageweise beschäftigt - wird die Kinderbetreuung wie bisher von uns beiden übernommen. Meine Ex- Partnerin arbeitete bisher ca 7 Tage pro Monat, d.h. an diesen Tagen habe ich die Kinderbetreuung übernommen. Dies wollen wir beide auch weiterhin so praktizieren. Meine zukünftige Wohnung werde ich aus diesem Grund am gleichen Ort haben und mit ausreichend Platz für mich und meine Kinder (3 Zi.-Whg.)

Meine Frage ist jetzt, was noch an Faktoren Einfluss hat auf die Bemessung der Unterhaltszahlungen und wie hoch der Betrag insgesamt ausfallen wird; wenn mann daß so schon überhaupt sagen kann.
Vielen Dank für die Mühe !

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Sehr geehrter Ratsuchender,

nach Ihren Angaben sind Sie zunächst einmal den Kindern zum Barunterhalt verpflichtet. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Sie die Kinder 7 Tage im Monat betreuen. Dabei handelt es sich um einen Rahmen, der nicht über übliche Umgangsrechtszeiten hinausgeht.

Anders wäre es, wenn die Betreuung ausgeweitet wird, dann wird bei einem Verhältnis von 1/3 zu 2/3 durchaus schon die beiderseitige Barunterhaltspflicht angenommen.

Bei der derzeitigen Situation haben Sie für die Kinder noch je Kind 244,00 EUR monatlich zu zahlen. Dabei ist das hälftige Kindergeld schon berücksichtigt. Wird das älteste Kind 7 Jahre erhöht sich der Betrag auf 294,00 EUR.

Neben den Kindern, ist auch an einen Unterhaltsanspruch der Mutter zu denken. Diese verfügt jedoch über eigenes Einkommen. Zu prüfen ist hingegen, ob damit auch ihr Bedarf gedeckt ist, der sich aus den Einkommensverhältnissen vor der Geburt der Kinder ergibt. Insoweit müssten diese Verhältnisse bekannt sein.

Zu prüfen ist auch, ob ein Unterhaltsanspruch aber deswegen nicht mehr besteht, weil das jüngste Kind bereits 4 Jahre ist und demnach ein Anspruch der gesonderten Prüfung unterliegt. Die Kindesmutter müsste dann darlegen, dass es unter Berücksichtigung von Betreuungsmöglichkeiten und den Belangen der Kinder nicht möglich ist, die Erwerbstätigkeit auszuweiten.

Grundsätzlich wäre ein Anspruch aber begrenzt. Die Mutter kann nicht mehr Unterhalt verlangen, als wenn sie verheiratet wären. Insoweit wäre nach Ihren Einkommensangaben ein Anspruch, wenn er überhaupt bestehen sollten, auf 450,00 EUR begrenzt.

Sollte die Frage des Unterhaltes zwischen Ihnen besprochen werden, und auch Forderungen der Mutter an Sie herangetreten werden, können Sie auch darauf hinweisen, dass Sie im Grunde bereits " Unterhalt" zahlen, dass Sie die Miete übernommen haben.

Abschließend sollte aber die Höhe des Anspruches der Kinder noch einmal an Hand Ihrer genauen Einkommensnachweise berechnet werden, um eine genaue Grundlage zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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