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Inwieweit hätte eine Klage meinerseits auf Abfindung oder Wiedereinstellung Aussicht auf Erfolg?


03.12.2006 20:55 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Mir wurde fristgerecht zum 1.1.2007 eine betriebsbedingte Kündigung schriftlich ausgesprochen. Zur Zeit bin ich alleiniger Physiotherapeut in einer Praxis (außer mir ist eine Rezeptionskraft angestellt). Mein Arbeitgeber ist Masseur, für die Abarbeitung von Krankengymnastikrezepten benötigt er also mindestens 1 Physiotherapeuten. Es steht also zu erwarten, dass ab dem 1.1.2007 eine Einstellung eines anderen (billigeren?)Physiotherapeuten erfolgt. Inwieweit hätte eine Klage meinerseits auf Abfindung oder Wiedereinstellung Aussicht auf Erfolg?

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Sehr geehrter Ratsuchender,
ich bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte diese auf Grund Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Das Kündigungsschutzgesetz soll Arbeitnehmer vor unberechtigten Kündigungen schützen, so dass eine Kündigungsmöglichkeit des Arbeitgebers durch dieses Gesetz erheblich eingeschränkt ist.

Dieses Gesetz findet aber nur auf Betriebe Anwendung, in denen mehr als 5 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer beschäftigt sind. Da dies in Ihrem Fall nach Ihren Angaben nicht zutrifft, ist das Kündigungsschutzgesetz nicht anwendbar.

Dies bedeutet, dass der Arbeitgeber keines Kündigungsgrunds bedarf und sich ohne Begründung vom Arbeitnehmer trennen kann.

Die Kündigung kann nur in seltenen Ausnahmefällen gegen Treue und Glauben verstoßen.
Es geht vor allem darum, Arbeitnehmer vor willkürlichen oder auf sachfremden Motiven beruhenden Kündigungen zu schützen. Eine willkürliche, sachfremde oder diskriminierende Kündigung scheidet aber aus, wenn ein nicht unabwägiger Grund für die Rechtsausübung vorliegt. Somit rechtfertigt auch das wirtschaftliche Interesse des Arbeitgebers eine Kündigung.

Folglich schätze Ich die Erfolgaussichten einer möglichen Klage als gering ein.

Es tut mir leid Ihnen keine günstigere Antwort geben zu können.
Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Ich hoffe Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung einen Überblick verschafft zu haben.

Ergänzend möchte ich auf folgendes hinweisen. Meine Auskunft umfasst wesentliche Gesichtspunkte die im geschilderten Fall allgemein zu beachten sind. Daneben können weitere Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem ganz anderen Ergebnis führen können. Deshalb sind verbindliche Empfehlungen darüber, ob und wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia Vetter



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