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Hat der Vater eine Chance auf eine gerichtliche Änderung des Aufenthaltsbestimmungsrechtes für die


| 21.03.2006 19:14 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Meine Freundin lebt seit 2001 von ihrem Ex-Mann getrennt und ist seit 2003 geschieden. Die gemeinsame Tochter (9 Jahre) lebt seit der Trennung bei ihrer Mutter. Der Vater, inzwischen wieder verheiratet, holt das Kind alle 14 Tage für das Wochenende ab, der Umgang in den Ferien ist gerichtlich geregelt.

Aus meiner Sicht lebt die Tochter sehr gerne bei ihrer Mutter, und auch wir verstehen uns gut. Der Umgang mit dem Vater ist sehr schwierig. Eine Kommunikation zwischen Mutter und Vater findet fast nur per Mail statt. Und selbst dort sind seine Antworten und Äußerungen häufig verletzend und beleidigend.

Das Verhältnis von Vater zur Tochter ist schwer zu beschreiben. Irgendwie sieht sie zu ihm auf, was wahrscheinlich viele Kinder tun. Gleichzeitig hat sie auch Angst vor ihm, da er sehr autoritär ist. Diese Angst würde sie anderen Menschen gegenüber jedoch nicht so leicht zugeben.

In letzter Zeit kommt sie nach den Wochenenden beim Vater sehr verstört wieder. Es fallen so Äußerungen wie "Ach eigentlich ist es ja egal, bei welchem Elternteil (!) ich wohne. Aber meine Schule ist doch hier." Wir haben das Gefühl, dass der Vater seine Tochter massiv bedängt und von ihr möchte, dass sie zu ihm zieht.

Beide üben die gemeinsame Sorge aus.
Beide sind berufstätig.

Die Fragen dazu:

1. Hat der Vater eine Chance auf eine gerichtliche Änderung des Aufenthaltsbestimmungsrechtes für die Tochter?

2. In welchem Umfang wird der Aussage eines 9jährigen Kindes vor Gericht Beachtung geschenkt bzw. fliesst in die Beurteilung ein?

3. Muss/Soll meine Freundin schon etwas unternehmen?

Vielen Dank für eine Antwort!

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Sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Auf Grundlage Ihrer Angaben möchte ich Ihr Anliegen wie folgt beantworten:

1.

Ich glaube, ich kann Sie beruhigen. Wenn der Kindesvater und Ihre Freundin das gemeinsame Sorgerecht besitzen, dürfte der Kindesvater nach Lage der Dinge keinerlei Chancen besitzen, das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu ändern. Denn die elterliche Sorge, die in dem von Ihnen beschriebenen Fall grundsätzlich beiden Elternteilen obliegt, kann das Aufenthaltsbestimmungsrecht nur in bestimmten, strengen Fällen vom Familiengericht allein dem Vater zugewiesen werden (siehe u.a. §§ 1687, 1666 BGB). Die Entscheidung hat sich allein am Kindeswohl zu orientieren. Dafür gibt der von Ihnen geschilderte Sachverhalt nicht ansatzweise Indizien her.

2.

Frage 2 ist deswegen an sich gegenstandslos. Ob Ihre Freundin jetzt schon etwas unternehmen soll, so Ihre dritte Frage, lässt sich aus der Ferne schwer beurteilen. Ich würde es eher verneinen. Denn eine neunjähriges Kind gibt sich noch leicht Stimmungsschwankungen o.ä. her, m.E. sollte die gegenwärtigen Äußerungen des Kindes nicht überschätzt werden.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben. Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -


E-Mail: ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf
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