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§ 626 BGB

| 19.08.2010 12:16 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Sehr geehrte Damen und Herren,


seit ca. 6 Monaten sind wir bei einer Booking Agentur unter Vertrag.
Diese sollte sich lt. Vertrag um nationale und Internationale Auftrittsvermittlung kümmern.
Leider zeichnet sich die Booking Agentur nur dadurch aus, fleißig am Ende des Monats Rechnungen zu schreiben. In diesen Rechnungen werden auch wage einzelne Tätigkeiten aufgelistet, welche durchgeführt wurden, z.B. 5x Telefonate bzgl Auftritt geführt, oder 2x Fahrtkosten zu potentiellen Veranstaltern.
Eine Vermittlung von Auftrittsmöglichkeiten hat bis dato nicht stattgefunden.

Auf Rückfragen von unserer Seite bzgl. aktuellem Stand der Dinge wird immer geantwortet und Hoffnung gemacht, z.B. eine große Tour stünde an und man versuche uns dort als support act (Vorband) zu platzieren. Leider immer ohne Erfolg.

Dahei hatten wir uns gerade diese Agentur ausgesucht, da diese auch in Ihren Unterlagen und Homepage genau die Voraussetzungen hatte, die wir als entscheidenden Vorteil sahen.

Zum Vertrag:
Der Vertrag wurde für 12 Monate geschlossen, eine vorzeitige Kündigung ist ausgeschlossen, ausgenommen § 626 BGB.
reguläre Kündigungsfrist: 3 Monate

Meine Frage:
Besteht die Möglichkeit vorher aus dem Vertrag auszusteigen?
Wir fühlen uns nicht vertreten und schlecht beraten. Das haben wir der Gegenseite auch schon mitgeteilt.

Über eine Rückmeldung würden wir uns freuen und verbleiben,

MfG

Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Ohne den genauen Inhalt des Vertrages und die Vertragsverpflichtungen der Gegenseite zu kennen, kann nicht abschließend gesagt werden, ob ein wichtiger Grund für eine fristlose Kündigung i.S.d. § 626 BGB vorliegt.

Sie sind seinerzeit den Vertrag bewusst auf die Dauer von 12 Monaten eingegangen; einen bestimmten Erfolg schuldet die Gegenseite nicht.

Allein der Umstand, dass bislang noch kein Erfolg in Form einer Buchung erzielt worden ist, stellt keinen solchen erforderlichen wichtigen Grund dar, denn vertraglich geschuldet wird die Bemühung um eine Vermittlung.

Solange das von der Gegenseite geleistet wird, verhält sie sich vertragsgerecht.


Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 21.08.2010 | 18:29

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