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§ 15 BEEG Stundenerhöhung

| 13.06.2012 10:04 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Mein Kind wird am Mitte Juli 2012 drei Jahre alt. Vor der Geburt war ich unbefristet 36h/Woche arbeiten. Gemäß Änderungsvertrag 21.06.2011 arbeite ich seit 01.08.2011 20h und ab 08/2013 dann 32h.

Nun möchte ich jedoch ab sofort 32h arbeiten.
Nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BEEG/15.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 15 BEEG: Anspruch auf Elternzeit">§ 15 Abs. 5 S. 4 BEEG</a> würden mir meines Erachtens ab 14.07.2012 (wenn mein Kind 3 Jahre alt wird) wieder 36h zustehen.
Im Stellenplan sind diese auch hinterlegt.

Meine Frage:
Wiegt der Änderungsvertrag vom 21.06.2011 stärker oder kann ich nach BEEG die 36h (mir reichen auch 32h) ab 07/2012 verlangen?

<!--dejureok-->

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihrer Frage entnehme ich, dass Ihre Elternzeit im Juli 2012 endet. Mit Ende der Elternzeit leben die beiderseitigen Hauptpflichten aus dem Arbeitsverhältnis wieder auf, so, wie diese vor der Elternzeit bestanden haben. Dies ergibt sich aus <a href="http://dejure.org/gesetze/BEEG/15.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 15 BEEG: Anspruch auf Elternzeit">§ 15 Abs. 5 S. 4 BEEG</a> . Eine Ausnahme gibt es jedoch dann, wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausdrücklich etwas anderes vereinbart haben, z. B. dass eine während der Elternzeit ausgeübte Teilzeittätigkeit auch nach Beendigung der Elternzeit fortgeführt werden soll. Die Vereinbarung in Ihrem Änderungsvertrag, erst ab August 2013 wieder zu einer höheren Arbeitszeit zurückzukehren, spricht vorliegend für eine solche Ausnahme. Ggf. ist durch Auslegung des Änderungsvertrags zu ermitteln, welche Vereinbarung von Ihnen und Ihrem Arbeitgeber tatsächlich gewollt war. Ohne Prüfung beider Verträge lässt sich dies aus der Ferne leider nicht beurteilen. Sie sollten daher das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber suchen und ggf. eine neue Vereinbarung treffen.
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Ich weise Sie darauf hin, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.





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Bewertung des Fragestellers 13.06.2012 | 11:32

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