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wohnungsleihe oder mündlicher Mietvertrag


10.12.2016 10:54 |
Preis: 102,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine Tochter hat mein Haus ( verkehrswert 160.000 ) für 90.000 € gekauft und finanziert.Ein Lebenslanges Wohnrecht hatte der damalige Notar noch abgelehnt, (06/2016) da die Bank sonst meiner Tochter den Kredit verwehrt hätte (Grundbucheintrag) Es ollte nachträglich eine schriftliche Einigung erfolgen.

Dazu kam es nicht, aber es wurde ein mündliches Übereinkommen 300 €/100 € für Miete und Öl getroffen, ich habe nur einen Zeugen dafür. Es ist ja die Tochter

Solange meine Tochter noch keinen Kredit hatte, habe ich für sie Auslagen von ca 1.400 € bezahlt !!! Nebenkosten, Versicherungen, Auto der Tochter usw. Die monatliche Miete habe ich 4 Monate nicht bezahlt, ca 1200 € damit ich zu meinem Geld komme. die 100 € für Öl wurden bezahlt. Und die Miete seit 3 Monaten auch !!!

Jetzt kommt eine Aufforderung von einem Anwalt, die wohnung zum 31.12.
zu verlassen, da es sich um eine Leihwohnung handele.

ich hatte ihr in den letzten 6 wochen keinen Zutritt gewährt, da sie nur schrieh und Streit suchte das wird mir zusätzlich als ein Annäherungsverbot angepriessen, da ich gewaltbereit wäre !! ( Hohe Gewaltbereitschaft ) Ich habe ihr nie was getan

Für mich ist es wichtig, ist es ein mündlicher Mietvertrag, wenn mann darüber spricht, die Summen festlegt, aber da die tochter keine Lust hat nie zum Notar geht und das fixiert

oder bin hier nur geduldet, aber ein Leihvertrag gibt es auch nicht, und der wäre ja auch unentgeltlich ?

und dann ist weihnachten
Mfg
10.12.2016 | 11:35

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Wenn Sie mit Ihrer Tochter vereinbart haben, dass Sie für die Nutzung der Wohnung eine Miete zahlen, handelt es sich nicht um eine Leihe - insofern haben Sie recht, Leihe ist unentgeltlich - sondern um einen Mietvertrag. Da das Gesetz für einen Mietvertrag keine Formvorschriften vorsieht, ist ein solcher Vertrag auch dann wirksam, wenn er nur mündlich abgeschlossen ist.

Allerdings müssen Sie im Streitfalle beweisen, dass Sie mit Ihrer Tochter eine entgeltliche Überlassung vereinbart haben. Insofern können Sie zunächst auf die überwiesenen Mieten der vergangenen Monate verweisen, des Weiteren auch auf Ihren Zeugen. Wenn Ihr Zeuge entsprechend aussagt und der Richter ihm glaubt, dürfte dies voraussichtlich gelingen.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-


Nachfrage vom Fragesteller 10.12.2016 | 14:25

Hat denn die Gegenrechnung meiner Geld Vorlagen für meine Tochter mit der Verrechnung der Mietforderung eine rechtliche Grundlage ?

Natürlich wollte das die Tochter nicht
aber dann hätte sie die Miete
und ich hätte immer noch kein vorgelegtes Geld von ihr bekommen

Kann ich das eigenmächtig tun ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.12.2016 | 15:20

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Wenn sich zwei gegenseitige Forderungen gegenüberstehen, ist grundsätzlich jede der beiden Parteien berechtigt, die so genannte Aufrechnung zu erklären, mit der Folge, dass beide Forderungen erlöschen. Dies haben Sie – mehr oder weniger ausdrücklich – offenbar getan.

Sollte Ihre Tochter die offenen Mietforderungen geltend machen, können Sie die Aufrechnung jederzeit erklären beziehungsweise auf die erklärte Aufrechnung verweisen.

Ich hoffe, Ihre Nachfrage damit beantwortet zu haben und verbleibe


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf


Anja Holzapfel

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