Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
142.052 Fragen, 59.692 Anwaltsbewertungen
450.916
Registrierte
Nutzer
businessandmore.de Anwalt? Hier lang  | 4 Anwälte online

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

wiederholte Urkundenfälschung......DRINGEND


14.09.2004 09:12 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Im Jahre 2002 habe ich eine große Dummheit aus finanziellen Gründen heraus gemacht, und hatte einen Bankeinzahlungsbeleg gefälscht. Es gung dort um einen Bareinzahlungbeleg, die ich einem Steuerberater geschickt hatte, um Papiere ausgehändigt zubekommen. Die Papiere wurden mir aufgrund dessen ausgehändigt. Ich hatte auch sofort eine Woche das Geld wirklich Bareingezahlt. Damals war ich so verzweifelt und wollte mir dadurch " nur " ein paar Tage Luft verschaffen.
Es kam seitens der Bank zu einer Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft. In Zusammenarbeit mit der Polizei hatte ich dann dort meine damalige Lage erklärt, mich tausendmal entschuldigt und auch eingeräumt, das ich niemals in der Absicht war, jemanden zu betrügen.
Es kam zu einer Geldstrafe in Höhe von 600,00 €, die ich in Raten abzahlen durfte ( 20 Tagessätze zu je 20 € )

Nun habe ich letzte Woche Freitag ( 10.09.04 ) wieder so eine große Dummheit gemacht, und einem Lieferanten ein Schreiben geschickt, welches so aussah, als ob es von meiner Bank käme, inder stand, das eine Zahlung getätigt wurde auf das Konto meines Lieferanten.
Ich wollte mir dadurch wieder nur ein paar Tage Luft verschaffen. Denn die Zahlung ist definitv erst heute an meinen Lieferanten durch eine Bareinzahlung getätigt worden.

Nun hat allerdings die Bank, von der ich das Schriftstück gewfälscht habe natürlich Wind davon bekommen, und mir mit der Einschaltung der Staatsanwaltschaft gedroht.
Dummheit muß eben bestraft werden.

Ich weiß nicht, warum ich wieder den gleichen großen Fehler gemacht habe, aber aus meiner finanziellen Not heraus sah ich keinen Ausweg.

Nun meine Fragen..........

Ist es sinnvoll, das ich lieber selber zur Polizei gehe, und eine Selbstanzeige stelle............?

Was passiert mir nun, da ich " Widerholungstäterin " bin.
Ist die erste Geldstrafe aktenkundlich ?
Es wird jetzt eine andere Staatsanwaltschaft ermitteln, da die Bank in Gifhorn ist.( Staatsanwaltschft Hildesheim )
Die damalige Bank war in Braunschweig ( Staatsanwaltschaft Braunschweig )

Was kommt nun auf mich zu??????

Bitte dringend um Antwort, wie ich mich verhalten sollte und muß

Mitfreundlichen Grüßen

Petra Grayek
14.09.2004 | 09:46

Antwort

von


6 Bewertungen
Rechtsanwaltskanzlei Filler
Weender Landstraße 1
37073 Göttingen
Tel.: 0551 – 79 77 666
Fax: 0551 – 79 77 667
E-mail: filler@goettingen-recht.de


In Beantwortung Ihrer Fragen teile ich Ihnen folgendes mit:

1.
Es ist nur dann sinnvoll zur Polizei zu gehen und Selbstanzeige zu erstatten, wenn sicher ist, dass die Bank in Gifhorn tatsächlich ihrerseits eine Anzeige erstatten wird. Bislang hat sie lediglich damit gedroht. Diese Tatsache, dass zunächst ein Drohung ausgesprochen wurde und nicht bereits eine Anzeige erstattet wurde spricht dafür, dass man sich mit der Bank auseinandersetzen kann und eine Anzeige vermieden werden kann. Daher empfehle ich zunächst die Bank anzusprechen und nachzufragen, ob eine Anzeige vermieden werden könne.
Die Bank erhält aufgrund einer Anzeige und einem Strafverfahren gegen Sie keinen unmittelbaren Vorteil. Vielleicht genügt es, dass die Bank sieht, dass Sie den Fehler bereuen und tatsächlich kein Schaden entstanden ist.

2.
Die erste Verurteilung ist aktenkundlich und steht in Ihrem Bundeszentralregisterauszug. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft und das Gericht werden hiervon automatisch in Kenntnis gesetzt.

3.
Ein Wiederholungstäter hat im Ergebnis mit einem höheren Strafmaß zu rechnen, da die erste Strafe augenscheinlich nicht hinreichend abgeschreckt hat. Strafmildernd dürfte für Sie sprechen, dass tatsächlich keine Schädigungsabsicht und kein Schaden eingetreten ist.
Sie müssen allerdings mit einer Geldstrafe rechnen, die höher liegt als 20 Tagessätze. Dies für den Fall, dass die Tat durch die Bank oder den Lieferanten zur Anzeige gebracht wird.

Ggf ist es sinnvoll sich über einen Anwalt mit der Bank in Verbindung zu setzen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen

(Regine Filler)
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 14.09.2004 | 10:06

Ich war bereits sofort am freitag zur Bank gefahren und habe mich entschuldigt für mein Handeln. Der Herr ( ein Chef ) irgendeiner Kreditabteilung ) meinte, das 2 weitere Mitarbeiter der Bank auch meinten, das es sich meinerseits nicht um ein Versehen oder anderes handeln könnte, und eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstellt wird wegen Urkundenfälschung.
Ich hatte erst erklärt, das es sich um ein versehen handele, und ich beim kopieren von Unterlagen mehrer Schriftstücke übereinander gelegt hätte. sodaß so fälschlicherweise das Schriftstück zustande gekommen sei, und es so aussehe, als wäre das Schriftstück von der Bank in Gfhorn erstellt worden sei.
Ich wußte mir am freitag zuersteinaml in Panik nicht anders zuhelfen.
Natürlich weiß ich, das das großer Unfug war.
Also meinen sie, ich sollte zuerst einmal noch nicht zur Polizei gehen und Selbstanzeige erstellen, sondern nochmals vesuchen mit diesem Herrn von der Bank zureden? Bzw abzuwarten, ob etwas kommt von der Polizei/ Staatsanwaltschaft.
Vor 2 Jahren kam ein Poliezibeamter mit der Anzeige vond er Staatsanwaltschaft.
Ist das generell immer so?
Denn mein Mann weiß von dem alle nichts, und darum bekomme ich immer mehr Panik

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.09.2004 | 10:41

Rechtsanwaltskanzlei Filler
Weender Landstraße 1
37073 Göttingen
Tel.: 0551 – 79 77 666
Fax: 0551 – 79 77 667
E-mail: filler@goettingen-recht.de


In Beantwortung Ihrer Fragen teile ich Ihnen folgendes mit:

Nach ihrer weiteren Schilderung gestaltet sich der Sachverhalt etwas anders.

Auch hiernach lohnt sich meines Erachtens der versuch der Klärung mit der Bank. Allerdings sollten Sie nicht versuchen, sich herauszureden, da die Bank dieses verständlicherweise nicht akzeptieren wird.
Versuchen Sie, auf Ihre Zwangslage aufmerksam zu machen, die Sie dann auch zunächst davon abgehalten hat, den Fehler der Bank gegenüber einzugestehen.
Falls dieser Versuch scheitern sollte, ist es angebracht, sich bei der Polizei zu melden. Es ist zwar absolut unüblich, dass die Polizei in solchen Fällen persönlich vorspricht, kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Es wird Ihnen im Normalfall auf postalischem Weg eine Vorladung zugesandt werden.
Es ist schließlich immer besser, sich mit Ihrem Mann auszusprechen, da der Druck, der auf Ihnen lastet, weil Ihr Mann es erfahren könnte offensichtlich größer ist, als die zu erwartende Strafe es rechtfertigt.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen

(Regine Filler)
Rechtsanwältin

ANTWORT VON

Göttingen

6 Bewertungen
RECHTSGEBIETE
Markenrecht, Internet und Computerrecht, Wettbewerbsrecht, Domainrecht, Urheberrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 53867 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Spitzenmäßig!!! Sehr umfangreich, frisch und freundlich beantwortet. Besser geht nicht :-) ...
5,0/5,0
Sehr kompetente und schnelle Antwort. Tausend Dank für Ihre Hilfe ! ...
5,0/5,0
schnell und kompetent ...