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widerruf bei kauf eines neuwagens


02.01.2017 15:47 |
Preis: 49,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

am 22.12.2016 habe ich in einem autohaus einen neuwagen bestellt und eine auftragsbestätigung unterschrieben. sondervereinbarung barzahlung, die in den nächsten tagen erfolgen sollte. am 26.12.2016 habe ich den vertrag per mail widerrufen und am 27.12. per post mit dem widerrufsformular des autohauses widerrufen.am 27.12. wurde trotz kenntniss des widerrufes mein altauto vom autohaus abgemeldet, ohne im besitz des kfz-briefes zu sein. mein altauto habe ich in zahlung gegeben.danach betrug der bruttokaufpreis 16.340,00 €.
mein widerruf wird nicht anerkannt, weil ich barzahler bin. schadenersatzzahlung an das autohaus beträgt für mich nun 2.452,00€ . ist dies rechtens?
02.01.2017 | 17:16

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,
gerne beantworte ich Ihre Anfrage:

Grundsätzlich sind Verträge einzuhalten. Dies gilt auch für die Bestellung eines Neuwagen. Ein sog. gesetzliches Widerrufsrecht besteht vornehmlich bei sog. besonderen Vertriebsformen – Fernabsatz, Haustürgeschäft etc.
Jedoch hat Ihnen der Verkäufer wohl ein sog. vertragliches Widerrufsrecht eingeräumt. Soweit dieses Widerrufsrecht nicht vorab vertraglich wirksam eingeschränkt wurde und Sie den Widerruf ordnungsgemäß erklärt haben – hiervon gehe ich aus – sind die Leistungen Zug-um-Zug zurückzugewähren. Der Widerruf wäre demgemäß anzuerkennen.

Schadensersatzansprüche des Autohaus sind im Rahmen Ihrer Schilderungen nicht ersichtlich.

Abschließend kann ich Ihnen nur empfehlen, dass Vertragswerk sowie die Auftragsbestätigung anwaltlich prüfen zu lassen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten verständlichen Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Weichel
Rechtsanwalt


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