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weinachtsgeld und monatlicher Bonus im beschäftigungsverbot


08.12.2014 11:15 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork



Mein Chef hat mir kein weinachtsgeld gezahlt und auch monatlich keinen bonus weinachtsgeld will er nicht zahlen da es freiwillig sei und so auch im Vertrag steht jedoch haben alle Kollegen es bekommen

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:




Frage 1:
"Mein Chef hat mir kein weinachtsgeld gezahlt"


Das geht so nach Ihrer Schilderung sicherlich nicht ohne Weiteres, wenn es dafür keinen sachlichen Grund gibt.


Jedenfalls kann er nicht einfach allen Ihnen vergleichbaren Mitarbeitern Weihnachtsgeld zahlen und nur Sie davon grundlos ausschließen.

Dies insbesondere dann nicht, wenn Sie in der Vergangenheit das Weihnachtsgeld erhalten haben.

Daher sollten sie den Chef höflich schriftlich, um Erklärung bitten, ob hier nicht möglicherweise ein Versehen vorliegt. Anderenfalls bitten Sie um Erklärung weswegen alle anderen Mitarbeiter die Zahlung erhalten und nur Sie nicht.

Sollte er auch seiner Haltung beharren und keinen tragfähigen Grund angeben können ( der Freiwilligkeitsvorbehalt reicht bei der geschilderten Sachlage sicher nicht), werden Sie Ihren Anspruch notfalls gerichtlich geltend machen müssen.

Bestehen tarif- oder abeitsvertragliche Ausschlussfristen muss dies innerhalb eines dort genannten Zeitraums ab Fälligkeit des Anspruchs geschehen, da dieser ansonsten ersatzlos verfallen würde.


Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gerne auch für eine weitere Interessenwahrnehmung jederzeit zur Verfügung. Klicken Sie dazu auf mein Profilbild, um meine Kontaktdaten einsehen zu können.






Mit freundlichen Grüßen


Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

Nachfrage vom Fragesteller 08.12.2014 | 12:15

Er will nicht zahlen ohne einen Grund anzugeben wie sieht es mit dem bonus aus ist vertraglich nicht geregelt

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.12.2014 | 12:40

Nachfrage 1:
"sieht es mit dem bonus aus ist vertraglich nicht geregelt"

Diesbezüglich kommt es darauf an, wie genau die Bonuszahlung in Vergangenheit berechnet worden ist.

Erfüllen sie die Voraussetzungen, kann man Sie auch im beschäftigungsverbot nicht einfach davon ausschließen.

Der Chef bewegt sich mit diesem Verhalten vielmehr haarscharf an der Grenze der §§ 3,1 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz).

Sollte sich aus dem Verhalten des Chefs sogar ein Schritt über die Grenze hinaus begründen lassen, Sie also hier wegen Schwangerschaft diskriminiert worden sein, so haben sie zusätzlich zu dem Anspruch auf die Zahlungen einen Rechts­an­spruch auf Scha­dens­er­satz und auf Entschädi­gung nach § 15 AGG.

Beachten sie bitte, dass derartige Ansprüche nach § 15 IV AGG fristgebunden sind ( "innerhalb einer Frist von zwei Monaten schriftlich geltend gemacht werden").

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