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verlinkt und verraten - wie kommt man aus dem Jahres Abo wieder raus


| 03.12.2008 11:33 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich wurde bei der Suche nach einem Software Update ( Win zip ) von der Seite Computerbild konstenlose Download´s auf www.opendownload.de verlinkt.
Unwissentlich wurde der Punkt in den AGB´s übersehen, das mit der Registrierung, auch ein
12 – Monatszugang vereinbart wurde.
Überraschenderweise erhielt ich diese Rechnung über € 96.- am Folgetag, mit dem Hinweis das auch ein Verzicht auf das Widerrufsrecht akzeptiert sei.
Frage: Mit welchen Möglichkeiten komme ich aus dieser Nummer wieder raus, und gleichzeitig welche Satzbausteine haben sich bei einem Widerruf bewährt.



Datumsübersicht: Internetkontakt am 01.12.2008
Rechnungsdatum am 03.12.2008
Mit besten Grüßen
03.12.2008 | 11:50

Antwort

von


179 Bewertungen
Pettenkoferstraße 10a
80336 München
Tel: 089/22843355
Web: www.kanzlei-kaempf.net
E-Mail:
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltschilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Ich empfehle Ihnen, den Vertrag schriftlich (per Einschreiben mit Rückschein) zu widerrufen. Meines Erachtens begann die Widerrufsfrist noch nicht zu laufen, da Ihnen die Widerrufsbelehrung noch nicht in Textform (E-Mail, Fax, Brief etc.) erteilt wurde. Einen angeblichen Verzicht auf das Widerrufsrecht vermag ich nicht zu erkennen.
Höchst vorsorglich und hilfsweise können Sie daneben die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung erklären.

Des Weiteren sollten Sie keinesfalls die Forderung des Gegners begleichen.

Auf weitere außergerichtliche Schreiben des Schuldners sollten Sie nicht reagieren.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Rechtsanwalt München Strafrecht - Inkasso Anwalt München


Nachfrage vom Fragesteller 03.12.2008 | 12:18

Vielen Dank für die schnelle Antwort, ihre Detaillierte Frage zur Widerrufsfrist könnte sich in dem Schriftwechsel aus der Rechnung ergeben. # Zitat mit austausch der persönlichen Daten #
Sie haben sich auf der Seite www.opendownload.de angemeldet und erhalten dafür ein Jahr
Zugang zu den Inhalten. Bei Ihrer Anmeldung haben Sie das komplette Anmeldeformular
mit Ihrem Namen, Anschrift, Geburtsdatum und E-Mailadresse ausgefüllt.
Des Weiteren haben Sie die AGB, Datenschutzerklärung und den Verzicht auf das
Widerrufsrecht akzeptiert.

Durch den Verzicht auf das Widerrufsrecht haben Sie nicht mehr die Möglichkeit Ihren
Vertrag zu widerrufen, Rechtsgrundlage hierfür ist § 312d Abs.3 Nr.2 BGB. Auf unserer
Seite www.opendownload.de beginnt die Dienstleistung sofort nach Anmeldung.

Wir haben den Aktivierungslink und die Zugangsdaten an Ihre E-Mailadresse
xx@yyzz.de geschickt. Diesen Aktivierungslink haben Sie bestätigt.
Sie haben daher nachweislich den Zugang genutzt. Hier noch einmal Ihre Zugangsdaten:
Username: xx@yyzz.de, Passwort: cccccc . Auf der Seite www.opendownload.de
können Sie sich mit den Zugangsdaten einloggen und die Inhalte nutzen.

Sollten Sie bei der Angabe Ihres Geburtsdatums 00.xx.qqqq falsche Angaben gemacht haben,
liegt ein Betrugsdelikt vor. Eine Strafanzeige behalten wir uns diesbezüglich vor.

Ihre IP-Adresse wwwwwww haben wir bei der Anmeldung
(genauer Zeitpunkt: 01.12.2008, 00:11:22 Uhr) gespeichert. Es ist dadurch möglich über
den verwendeten Provider qqqqqqqqqqqqqt.de den Verursacher der Anmeldung zu ermitteln.

Sehen Sie auch mit diesen Angaben, den Vorgang gleich wie in der ersten Beantwortung.
Mit besten Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.12.2008 | 12:28

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Nachfrage, diese beantworte ich Ihnen wie folgt:

An den in meiner ursprünglichen Beantwortung Ihrer Frage getätigten Ausführungen ändert sich auch auf Grund der von Ihnen neu erteilten Informationen nichts.

Meines Erachtens ist ein Verzicht auf das Widerrufsrecht bereits auf Grund der Tatsache, dass Sie über dieses zuvor noch nicht wirksam belehrt wurden, nicht möglich. Die von dem Seitenbetreiber zitierte Vorschrift wird immer wieder von den Betreibern von Abolockfallen herangezogen, greift aber im vorliegenden Fall aus dem vorbezeichneten Grund ebenfalls nicht.
Im Übrigen ist eine arglistige Täuschung gegeben, so dass der Vertrag auch auf Grund der diesbezüglich erklärten Anfechtung nicht besteht.

Ich hoffe, Ihre Frage nunmehr zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

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Bewertung des Fragestellers 03.12.2008 | 12:49


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