Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
466.574
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

unzulässige Probezeit im Arbeitsvertrag


| 27.11.2008 12:38 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Ich benötige bitte folgende Information.


Eine Arbeitgeberin ist seit dem 01.09.2008 bei uns angesellt. Sie hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit einer Probezeit von 9 Monaten.
Sie ist als Rettungssanitäterin der der Krankenbeförderung beschäftigt.

Ist diese Probezeit zulässig?
Sollte die Probezeit nicht zulässig sein, welche Probezeit greift dann laut Gesetz oder hat die Arbeitnehmerin dann gar keine Probezeit?

Danke im voraus.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zunächst möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste rechtliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen.

Nun aber zu Ihrer Frage, welche ich auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Eine Probezeit darf gesetzlich nur maximal sechs Monate betragen. Während der Probezeit gilt grundsätzlich eine verkürzte Kündigungsfrist von zwei Wochen. Sofern eine längere Probezeit als sechs Monate vereinbart wurde, wirkt nur bis zum Ablauf der ersten sechs Monate diese verkürzte Kündigungsfrist von zwei Wochen.
Nach sechs Monaten gilt eine Mindestkündigungsfrist von vier Wochen. Es ist also nicht so, dass die Probezeit insgesamt unwirksam wäre.

Sollten in Ihrem Betrieb mehr als 10 Vollzeitarbeitnehmer beziehungsweise entsprechend mehr Teilzeitarbeitnehmer oder Aushilfen beschäftigt sein, haben Ihre Arbeitnehmer nach dem Ablauf von sechs Monaten Kündigungsschutz. Das bedeutet, dass Sie überhaupt nur noch dann kündigen können, wenn ein personen-, verhaltens- oder betriebsbedingter Kündigungsgrund vorliegt, wobei insbesondere beim verhaltensbedingten Grund grundsätzlich vorher abgemahnt werden muss und bei der betriebsbedingten Kündigung eine Sozialauswahl durchgeführt werden muss.

Ich hoffe, ich konnte eine hilfreiche erste Einschätzung geben und wünsche Ihnen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen


S. Schorn
Rechtsanwältin
Bewertung des Fragestellers 01.12.2008 | 07:59


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 01.12.2008 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 57121 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Hat mir gut geholfen ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
die fragen wurden beantwortet, lassen allerdings Spielraum für zweifel an der Belastbarkeit, zumal eine Änderung von Hausordnung bzw. teilungserklärung ins spiel gebracht wurde, was beides nicht möglich ist, weil ich diesbzgl. ... ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Die Antwort kam schnell und verständlich. Ich kann nun aktiv werden. Unbedingte Weiterempfehlung allein schon durch die schnelle Anwort. ...
FRAGESTELLER