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umzug und recht erstreiten


| 03.12.2014 11:51 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,ich hätte folgende Frage.
Ich habe mich seit einem Jahr von meinem Mann getrennt und Leben derzeit in Scheidung.Aus der Ehe gingen 2 Kinder hervor (8 und 11 Jahre)
Der ältere von beiden wohnt bei seinem Vater und der jüngere bei mir.die Kinder sind abwechselnd jedes we bei mir oder ihm.der jüngere von beiden ist hörgeschädigt und aufgrund dessen Entwicklungsverzögert und deshalb besonderer Fürsorge betroffen.Ich bin demzufolge schon das ganze leben zu jedem Arzt Termin Psychologen und der gleichen gefahren,kümmern mich auch hauptsächlich um alles was Schule betrifft,ohnehin habe ich das Gefühl das dem kindsvater der ältere mehr am Herzen liegt,da der Kontakt viel enger ist.dazu kommt das ich das Gefühl habe die Kinder kommen etwas verändert aus dem we vom Vater,meist negativ auf mich und meinem neuen Partner eingestellt.was sonst nicht der Fall ist.nun möchte ich zu meinem neuen Partner ziehen Ca 600km entfernt,in die Nähe meiner Eltern.die beiden Kinder haben so gut wie kaum Kontakt zu den Eltern des Vaters.er ist selbstständig und auf Grund dessen aus meiner Sicht nicht in der Lage für beide Kinder zu sorgen ( oftmals mehrtätige Messen, lange Arbeitszeiten,Geschäftsreisen) . Ich würde Germ kommendes jahr im Sommer zu meinem Partner ziehen.der jüngere erwähnte schon das er viel öfter mit zu meinem Partner und seiner Familie fahren will,was derzeit nur an den we möglich ist. Wie hoch sind meine Erfolgsaussichten wenn der Vater dem Umzug nicht zustimmt,das Aufenthaltsbestimmingsrecht für den jüngeren zu erstreiten?
03.12.2014 | 12:13

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da Sie Beide offenbar noch das gemeinsame Aufenthaltsbestimmungsrecht haben, muss der Vater dem Umzug zustimmen.

Erteilt er seine Zustimmung nicht freiwillig so muss dies gerichtlich geltend gemacht werden.

Es sprechen viele Punkte dafür, da die tatsächliche Betreuung ohnehin so gestaltet ist, dass das eine Kind bei Ihnen lebt.

Sie nehmen die Termine wahr, während der Vater dies nicht gewährleisten kann.

Solange man am neuen Wohnort auch alle Belange des Kindes regeln kann und das Kindeswohl dem nicht entgegensteht und auch die Umgänge mit dem Vater weiter möglich sind, spricht eigentlich nichts gegen den Umzug.

Im Zweifel werden im gerichtlichen Verfahren dann ein Verfahrensbeistand und ein Gutachter bestellt werden müssen, die die Belange des Kindes näher beleuchten und eine Empfehlung aussprechen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Steffan Schwerin

Nachfrage vom Fragesteller 03.12.2014 | 12:38

Vielen dank,sollte icH das Jugendamt
noch mit einbeziehen? sollte ich ihm schon davon erzählen,das ich umziehen möchte und den kleinen mitnehmen will?Und was kann ich tun das er den kleinen nicht zu gunsten von sich beeinflusst.was er definitiv tut,bewusst oder unbewusst kann ich nicht sagen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.12.2014 | 12:50

Das Jugendamt sollte man vorab schon kontaktieren.

Im gerichtlichen Verfahren wird das Jugendamt dann aber auch mit einbezogen werden.

Sie müssen ihn ja bald um Zustimmung fragen, daher müssen Sie den Umzug auch offen legen.

Bewertung des Fragestellers 03.12.2014 | 13:00


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 03.12.2014
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