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übergabe des hauses und hofes


29.12.2012 20:39 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Maike Domke



Hallo,ich habe ein Problem und zwar...ich habe meinen beiden söhnen,letztes jahr im juni,meine häuser und meinen ehemaligen bauernhof übergeben. ich habe das alleine geerbt von meinem verstorbenen mann. mein mann wollte nicht,falls ihm was passiert ,das unsere söhne schon in jungen jahren erben.ich muß eines dazu sagen...ich hatte zu meinem ältesten sohn,nie ein besonders gutes verhältnis...er war mehr ein papasohn.als ich gerade 6 monate witwe war,mußte ich meinen sohn rausschmeißen. er bedrohte mich ,und bot mir schläge an.. nur wegen einer kleinigkeit. ich suchte ihm damals persönlich eine wohnung. er zog aus und wir hatten fast keinen kontakt mehr. mein sohn hatte noch nie wirklich interesse daran,das unser verhältnis besser werden würde...3 jahre nach dem tod meines mannes kam ich immer mehr zu der einsicht,das ich den hof und auch unser dorf verlassen möchte...es war nie mehr so ,wie es war..(als mein mann noch gelebt hatte) jeder in meiner familie setzte mich unter druck,den hof meinen beiden großen söhnen zu geben.(ich erzähle das nur...das sie sich ein bißchen ein bild machen können).als mein großer sohn davon wind bekam,war er aufeinmal der liebste und freundlichste sohn...ich dachte damals wirklich das er sich geändert hatte und übergab ihn nach einiger zeit,mein haus und den kompletten hof.sein 2 jahre jüngerer bruder bekam das alte wohnhaus..das mit dem haus das er jetzt besitzt zusammen gebaut ist..jetzt ist die situation diese: er hat alles was er wollte und behandelt mich jetzt wie den letzten dreck...er spricht überhaupt nicht mehr mit mir...ich darf auch nicht mehr in sein haus...seinen bruder ,der ja auch auf dem hof lebt,macht er auch das leben zur hölle...er behandelt ihn sehr schlecht,so das mein jüngerer sohn schon überlegt ob er sein haus nicht verkaufen sollte..für ihn ist das ein einziger nervenkrieg..habe ich irgendeine chance,meine schenkung zu widerrufen???

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten möchte:

Im BGB gibt es den § 530: „Eine Schenkung kann widerrufen werden, wenn sich der Beschenkte durch eine schwere Verfehlung gegen den Schenker oder einen nahen Angehörigen des Schenkers groben Undanks schuldig macht."

Ob eine solcher „grober Undank" vorliegt", ist immer eine Entscheidung des Einzelfalls, nach Ihren Schilderungen – vor allem, wenn mit Gewalt gedroht wird – kann man u. U, von groben Undank ausgehen.

㤠530 Abs. 1 BGB setzt nicht nur eine objektiv schwere Verfehlung
des Beschenkten voraus; es ist ferner nötig, daß die Verfehlung Ausdruck einer
Gesinnung des Beschenkten ist, die in erheblichem Maße (BGH, Urt. v.
28.10.1982 - IX ZR 62/82, FamRZ 1983, 349) die Dankbarkeit vermissen läßt,
die der Beschenkte erwarten kann " ( so der BGH, Urt. v. 27.09.1991 - V ZR 55/90, NJW 1992, 183, 184).

Mit einer Widerrufserklärung erklären Sie Ihrem Sohn gegenüber den Widerruf der Schenkung, vgl. § 531 BGB, wenn er nicht dies nicht annimmt, müssen Sie den Klageweg beschreiten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Nachfrage vom Fragesteller 29.12.2012 | 21:54

Ich danke Ihnen sehr,für die schnelle antwort..es läßt mich sehr hoffen,das ich vielleicht doch wieder zu meinem Besitz komme. eine frage noch..welches fachgebiet sollte denn der anwalt haben,oder könnten Sie mir vielleicht einen empfehlen? PLZ.97705 burkardroth..und könnte ich das mit dem privatrechtschutz machen?? vielen Dank und alles gute im neuen jahr....

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.12.2012 | 13:38

Sehr geehrte Ratsuchende,

bitte kontaktieren Sie mich im neuen Jahr per Email oder Telefon: 04121/7891138. Ich werde dann versuchen, einen Kollegen für Sie zu finden.

Sie können aber selber schon bei der Rechtschutz anrufen und sich eine Schadennummer für den Fall besorgen. Ich denke, die Rechtschutz tritt ein, wenn es eine allg. ist.

Ich wünsche Ihnen ein gesundes neue Jahr 2013!

Mit freundlichen Grüßen
Maike Domke
- Rechtsanwältin -

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