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Die MPU - Medizinisch-Psychologische Untersuchung

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) wurde in den 50er Jahren in Deutschland im Bereich des Verkehrsrechts eingeführt und soll klären, ob ein Verkehrsteilnehmer zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet ist. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die MPU auch als "Idiotentest" bekannt. Wenn Zweifel an der Eignung bestehen, kann die Fahrerlaubnisbehörde eine MPU anordnen. Dabei wird ein Gutachten aufgrund einer medizinischen Untersuchung und einem psychologischen Test erstellt. Der Fahrer muss also körperlich und geistig zum Führen eines Fahrzeugs in der Lage sein, seine Persönlichkeit muss darauf schließen lassen, dass er sich künftig verkehrssicher verhält. Weitere Informationen zur MPU

Hier finden Sie Fragen und Antworten vom Rechtsanwalt zur MPU:

3.3.2013
1160 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwältin Ulrike J. Schwerin
Sehr geehrte Damen und Herren, bei mir wurden im Rahmen einer Hausdurchsuchung im Januar 2008 5.1 gr Amphetamin sicher gestellt. Als Konsument wur ...

| 30.7.2015
725 Aufrufe
Ich habe im Juni 2014 einen Unfall gehabt, indem mir ein Transporter in die Fahrerseite beim Spurenwechsel gefahren ist. Daraufhin habe ich die Polize ...

| 7.7.2010
2380 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwalt Gerhard Raab
Komme gerade von meiner mpu, wird negativ ausfallen. Meine 3 monatige frist laüft am 05.08 aus soll ich den antrag auf wiedererteilung zurückziehen? w ...
7.9.2005
8890 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwalt Arnd-Martin Alpers
Hallo..... ich habe eine frage und zwar bin ich leider nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis.Am 20.10.2001 bekamm ich mit 1.62Promille den Fs weg( ...

| 28.11.2016
| 30,00 €
208 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Hallo, Ich wurde bei einer Trunkenheitsfahrt mit 1.5 Promille erwischt und mir wurde in der selben Nacht noch mein Führerschein abgenommen. Ich bin ...

| 27.4.2012
9593 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwalt Reinhard Moosmann
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, mein Lebensgefährte hat 3/90 die Fahrerlaubnis 3 erhalten. 5/96 Entzug der Fahrerlaubnis für 11 Monate ...
17.4.2014
11520 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwalt Reinhard Moosmann
Ich bin am 29.09 2001 meinen Führerschein wegen Alkoholfahrt mit 2,7 Promille losgeworden. Damals hatte ich einige Probleme wegen meine Damaligen Freu ...
12.3.2015
1186 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwalt Martin Kämpf
Folgender Fall: Der Führerschein wird wegen 1,8 Promillie im Jahr 2005 entzogen. Die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis wird vom Bestehen einer MPU ...

| 13.11.2014
1156 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwalt Peter Eichhorn
Sehr geehrte Damen und Herren, 2006 habe ich für 8Monate eine FS Sperre erhalten nach einer Trunkenheits fahrt. Da dies leider schon meine 2. Trunk ...

| 21.7.2009
40763 Aufrufe
Guten Tag, mein Fall: 1) Entzug der FE nach Trunkenheitsfahrt (1,8 Prom.) 1994, Wiedererteilung der FE nach MPU 1996 2) Entzug der FE nach Trunke ...

| 24.6.2017
| 30,00 €
78 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwalt Ralf Hauser
Ich habe 2008 meinen deutschen Führerschein wegen BTM verlohren. 2010 einen tschechischen Erworben. Nach der Sperrfrist und 6 Monate Wohnsitz in T ...
6.10.2009
2646 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwältin Britta Möhlenbrock
nach bestandener 1. MPU und Löschung sämtlicher vielfacher Delikte wg.Geschwindigkeitsüberschreitungen ist mir nach ca.9 Monaten eine GÜ auf einer A ...

| 28.12.2008
2807 Aufrufe
Sehr geehrte/r Rechtsberater/in, Ich hatte den Fuehrerschein Klasse 3 (C1E) von 1989 bis 2002 ohne Unfaelle oder sonstige Auffaelligkeiten, ausser ...

| 23.7.2006
2477 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwalt Marc N. Wandt
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin, sehr geehrter Herr Rechtsanwalt! Mein Neffe ist seit Oktober 2005 ohne Führerschein, weil er bei einer Verkehrsk ...

| 2.11.2015
610 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwalt Jens Jeromin
Vorbemerkung: Es liegen keine Alkoholverfehlungen vor, keine Drogen und auch im VZR sind keine Eintragungen vorhanden. Ich bin in den letzten 25 Jahr ...
10.2.2011
7992 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwalt Thomas Zimmlinghaus
Sehr geehrte Damen und Herren, gerne hätte ich zu folgendem Sachverhalt eine Auskunft. Der Führerschein meines Sohnes wurde vor 10 Monaten aufgr ...
10.9.2013
577 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwalt Philipp Wendel
Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund zweier BtmG-Konflikte bzgl Cannabiskonsum (1: 2002 Verwarnung; 2: 2003 Verfahren eingestellt) musste ich z ...

| 14.11.2015
692 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwalt Martin Unger
Hallo, bei mir wurde 2006 bei einer algemeinen Verkerhrskontolle THC im Urin entdeckt. Bei der Blutprobe waren es dann 1.6 ng festgestellt. (ich war ...
21.5.2013
647 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwältin Ulrike J. Schwerin
Guten Tag, meine Frage ist folgende: Ein Bekannter wurde im Oktober 2011 vor einer Disco (nicht am Steuer eines Fahrzeugs) von der Polizei bei d ...

| 3.1.2012
2416 Aufrufe
beantwortet von Rechtsanwältin Judith Hiller
Guten Tag, eine Frage zur Neuerteilung meines Führerscheins. Im April 2005 wurde mir der Führerschein für 10 Monate nach einer Trunkenheitsfahr mit ...
12·5·10·15·20·25·30·32

Wann wird eine MPU angeordnet?

Wurde die Fahrerlaubnis wegen eines Alkoholdelikts (über 1,6 Promille) oder wiederholter Alkoholdelikte entzogen, muss vor der Neuerteilung zwingend eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung durchgeführt werden. Das gleiche gilt nach Drogenfahrten oder nach dem Konsum harter Drogen - auch ohne Verkehrsteilnahme. Ab 18 Punkten in Flensburg (Verkehrszentralregister) oder bestimmten schweren Verkehrsverstößen oder Straftaten wird ebenfalls eine MPU angeordnet. Die größte Gruppe für Anordnungen von MPUs sind Trunkenheitsfahrten, gefolgt von Drogendelikten.

Wie läuft die MPU ab?

Die medizinische Untersuchung soll klären, ob die Person körperlich in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen. Neben der körperlichen ärztlichen Untersuchung kann bei Alkohol- und Drogentätern auch eine Blutentnahme oder eine Urinprobe samt Drogenscreening durchgeführt werden. Das soll Auskunft darüber geben, ob nach der Tat oder dem Fehlverhalten weiter Alkohol getrunken oder Drogen konsumiert wurden und in welchen Maßen. Es werden Tests zur Reaktionszeit und Konzentrationsfähigkeit gemacht. In einem psychologischen Gespräch werden Ursachen für das Fehlverhalten und die Einsichtsfähigkeit des Verkehrsteilnehmers hinterfragt. Warum wurde die MPU angeordnet, wie hat der Fahrer sich seitdem verhalten, was hat er verändert, wie ist die Prognose für die Zukunft?

Punkteabbau

Mit einer verkehrspsychologischen Beratung kann man seinen Punktestand in Flensburg abbauen (zwischen 14 und 17 Punkten). Diese Beratung ist freiwillig, besteht aus mehreren Gesprächen und unterscheidet sich von der medizinisch-psychologischen Untersuchung.

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