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statusfeststellungsverfahren


17.11.2014 23:49 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Wird im Rahmen eines Statusfeststellungsverfahrens festgestellt, dass ein freier Mitarbeiter in Wahrheit angestellt ist so kann dieser alle Rechte eines Arbeitnehmers in Anspruch nehmen. Er hat z.B. Anspruch auf bezahlten Urlaub und ist sozialversichert.


ich arbeite seit 9/2013 beim lra als schulbegleitung im august 2014 habe ich den antrag auf statusfeststellung gemacht .das ergebnis ist jetzt bekannt ganz klar angestellt was muss ich beachten und welche ansprüche habe ich gegenüber meinem auftraggeber ? der vertrag (läuft bis 2015 Dez.IST DER JETZT HINFÄLLIG.
urlaubsgeld ?
TVÖD ?
der Lohn war 21,-die std und die wochen zahl 19 std im vertrag steht ab 2015 nur noch 15 std wöchentlich .
ich habe stkl 5
wie schnell werde ich angemeldet ?
herzlichen dank
18.11.2014 | 11:09

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen gerne auf Grundlage der angegebenen Informationen im Rahmen einer Erstberatung verbindlich wie folgt beantworten möchte.

Ihr Arbeitgeber muss die Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen. Ihr Arbeitgeber muss sowohl für die zurückliegende Zeit die Arbeitgeber- als auch die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung (Rente, Kranken, Pflege und Arbeitslosenversicherungsbeiträge) nachzahlen. Für die Zukunft natürlich auch. Sie erwerben somit auch Ansprüche aus der Sozialversicherung.

Sie haben Anspruch auf bezahlten Urlaub. Ihr Urlaub aus 2013 ist aber verfallen, da dieser bis 31. März genommen werden muss (§ 7 Abs. 3 BUrlG).

Sie haben auch Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Wenn sie schwanger werden genießen Sie Mutterschutz.

Der TVÖD könnte Anwendung finden - unter Umständen haben Sie Anspruch auf höheren Lohn - auch rückwirkend. Dazu müsste jedoch der Arbeitsvertrag geprüft werden,w as im Rahmen einer Erstberatung nicht möglich ist. Sie können mich dazu aber gerne mandatieren.

Wie schnell Sie angemeldet werden hängt auch von Ihrem Arbeitgeber ab.

Ob Ihr Vertrag hinfällig ist lässt sich pauschal nicht beantworten. Wahrscheinlich sind einzelne Regelungen wirksam andere nicht. Dies bedarf einer genaueren Prüfung. Die Befristung dürfte aber wirksam sein.

Sie müssten zunächst mit dem Arbeitgeber über Ihre Ansprüche reden bzw. ihn schriftlich dazu auffordern. Sollte der Arbeitgeber Ihnen Ihre Ansprüche nicht zugestehen sollten Sie zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer kostenlosen Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann auch unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc.

Bitte beachten Sie, dass die Ergänzung oder Änderung des Sachverhalts zu einer vollkommen anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

René Piper
Rechtsanwalt


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