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sorgerecht Schriftlich über Notar oder Gerichtlich


25.11.2014 20:31 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe mich vor 2 Wochen getrennt.Da meine Frau mich betrogen hat.
Wir haben eine kleine Tochter ,Sie ist fast 3 Jahre alt.
Sie hat unsere Tochter mir überlassen.

und ich bin mit der Kleinen zu meinen Eltern.
Jetzt möchste meine Frau mit alles Willen ,die kleine Wieder haben.

Sie hat mich angezeigt, dass ich Sie geschlagen und betroht habe .
Die Polzei kam und sag dass es der kleinen Gut geht,weil Sie Angst hätte ,dass es ihr nicht gut geht.
Wir haben uns jetzt diesen Sonntag mit unseren Eltern ausgesprochen ,dass sie kleine bei mir bleibt.Und meine Frau die kleine alle 2 Wochen sieht und jetzt Woche zum Turnen bringt.Wir haben ,dass gemeinsame Sorgerecht,und dies soll so bleiben.

Dies möchste ich aber schriftlich ,weil ich Ihr keinen Wort vertraue..da sie jedes mal was anders erzählt.
meine Frage ist jetzt muss ich das über den Notar laufe lassen.

Oder über dem Gericht,damit Sie nicht schon wieder ihre Meinung ändert.
und ich die kleine somit verliere??

und Wie sieht es mit der Anzeige aus ??? Ich habe einen Rechtsanwalt eingeschaltet (Aktenansicht wurde beantragt.)muss ich eine gegenanzeige machen,da es ja nicht stimmt. Oder ist es besser ,dass Sie die anzeige zurücknimmt?
25.11.2014 | 21:02

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Sie sollten schriftlich festhalten, was Sie jetzt bezüglich des Aufenthalts Ihrer Tochter und des Umgangs mit dem Kind vereinbart haben.

Eine gerichtliche Entscheidung herbeizuführen, ist so nicht möglich: Sie haben im Moment das gemeinsame Sorgerecht und wollen das auch behalten. Das Gericht muss nur angerufen werden, wenn einer von Ihnen an der bestehenden elterlichen Sorge etwas ändern will.

Sie könnten allenfalls mit Ihrer Frau vereinbaren, dass Sie das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht erhalten. Dann müssten Sie einen Antrag an das Gericht stellen. Wenn Ihre Frau diesem Antrag zustimmt, entscheidet das Gericht in aller Regel entsprechend. Damit könnten Sie in Zukunft allein entscheiden, wo Ihre Tochter lebt, ansonsten haben Sie aber die gemeinsame elterliche Sorge. Das würde Sie vor einem Sinneswandel Ihrer Frau am besten schützen.

Eine notarielle Vereinbarung über das Sorgerecht, die für die Zukunft bindend wäre, ist nicht möglich. Auch wenn eine notarielle Vereinbarung getroffen wird, dass das Kind bei Ihnen lebt, schließt dies nicht aus, dass ein Elternteil später das alleinige Sorgerecht bei Gericht beantragt.

Letztendlich spielt die Zeit für Sie: Wenn Ihre Tochter länger bei ihnen lebt und Sie die Hauptbezugsperson nach der Trennung für sie sind, schwinden die Chancen Ihrer Frau, Ihre Tochter zu sich zu nehmen. Wenn das Kind bei Ihnen gut versorgt wird, spielt die Kontinuität eine große Rolle. Die Richter muten Kindern einen Wechsel des betreuenden Elternteils nur mit guten Gründen zu.

Bezüglich der Strafanzeige haben Sie durch die Beauftragung eines Anwalts, der für Sie Akteneinsicht beantragt, den richtigen Schritt getan. Besprechen Sie mit Ihrem Anwalt, wenn er Akteneinsicht hatte, welche Einlassung er für Sie abgibt. Wenn Ihre Frau die Anzeige zurückzieht, wäre dies sicher hilfreich.

Eine eigene Anzeige gegen Ihre Frau halte ich nicht für zielführend. Gerade im Hinblick auf die Einigung bezüglich Ihrer Tochter ist eine weitere Eskalation nicht sinnvoll.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


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