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sky - infoscore


| 01.12.2013 13:37 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Philipp Wendel



ich hatte letztes jahr probleme mit sky... nach einem probeabo wurde monatlich mehr abgebucht als ursprünglich vereinbart. trotz mehrmaliger korrespondenz keine einigung.
dann lies ich die lastschriften zurückgehen und der account wurde gesperrt. dann hatte ich mit 3 monatiger frist gekündigt wegen umzug in ein anderes bundesland. . hatte per einschreiben smartkarte und receiver , die an 2 unterschiedliche stellen gingen , losgeschickt. beim receiver wurde die annahme verweigert und kam zurück.dann kam nach längerer zeit eine rechnung von sky wo sie schadenersatz statt leistung berechneten. mit der begründung der receiver kam nicht zurück. ... vorher wurde aber per einschreiben die annahme verweigert. darauf legt ich dann widerspruch ein. 2 wochen später hatte ich brief von infoscore baden baden, mit enormen gebühren, die sie einfach nicht belegt haben... kurze zeit später kam dann brief von ra haas aus baden baden, die sitzen im gleichen gebäude wie infoscore und gehören zusammen. vonn diesen hatte ich dann noch mehr kosten. inkasso und ra gebühren, alles doppelt berechnet.
dann legte ich widerspruch ein. kam dann nur ein mahnbescheid im januar diesen jahres. darauf legt ich widerspruch ein.. dann kamen einige drohbriefe mit schufa usw...
na ja ich habe dann , weil wir bauen wollten , und kein schufaeintrag von vorteil wäre alles bezahlt., ohne weitere aufforderung... .. jetzt kam ein schreiben vom amtsgericht dass die
voraussetzungen gegeben wäre für ein verfahren, warscheinlich hat sich meine zahlung mit dem schreiben überschnitten.keine ahnung.
wie verhalte ich mich jetzt? hatte an sky geschrieben und an ra .
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung gern nachfolgend beantworte.

Nachdem Sie gegen den Mahnbescheid Einspruch eingelegt haben, wurde der Rechtsstreit an das zuständige Amtsgericht abgegeben.

Sie schreiben Sie haben die Forderung aber inzwischen beglichen, deswegen rate ich Ihnen folgendes:

Schreiben Sie noch einmal den gegnerischen Anwalt an. Fügen Sie dem Schreiben einen Überweisungsbeleg bei, mit dem Sie die Zahlung der offenen Forderung nachweisen.

Dann ist im Ergebnis nämlich die "Klageforderung" beglichen. Hierauf muss der Kläger die Hauptsache für erledigt erklären.

So entstehen nur eine Verfahrensgebühr bei dem Rechtsanwalt und keine Terminsgebühr.

Allerdings bleibt es aufgrund der dann nach § 91a ZPO erforderlichen begründeten Kostenentscheidung des Gerichts bei drei Gerichtsgebühren.

Dies kann aber nach Nr. 1211 Ziff. 4 KVGKG vermieden werden, wenn Sie diese Kosten übernehmen und dies dem Gericht mitteilen. In diesem Fall entsteht nur eine Gebühr.

Das bedeutet: Schreiben Sie, nachdem der gegnerische Anwalt die Sache für erledigt erklärt hat das Amtsgericht an, und teilen Sie mit, dass Ihnen die Kosten auferlegt werden können, somit "sparen" im Ergebnis 2 Gerichtsgebühren.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen und Weglassen von Informationen zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen hinsichtlich einer ersten Einschätzung weitergeholfen.

Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei für eine weitergehende Beratung oder Vertretung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
-Philipp Wendel-
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 01.12.2013 | 14:17

den anwalt habe ich schon angeschrieben und auch eine kopie der begleichung angehängt.
habe ich sie richtig verstanden:
mit dem schreiben der gegenerischen seite schreibe ich selbst an das amtsgericht, dass ich die kosten übernehme.habe ich die möglichkeit in jedem Fall? oder kann mir der gegnerische anwalt durch irgendwas dazwischen kommen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.12.2013 | 14:19

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage:

"habe ich die möglichkeit in jedem Fall?"

Ja natürlich. Diese Möglichkeit kann Ihnen nicht genommen werden. Auch durch den gegnerischen Anwalt nicht.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen ersten Advent.

Bewertung des Fragestellers 01.12.2013 | 14:21


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