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probearbeit, trotz krankschreibung


12.12.2015 19:53 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger



hallo, ich bin seit april krank geschrieben, habe mir eine vergiftung in der arbeit zugezogen.nun habe ich die chance auf probe in einer anderen firma zu arbeiten. ist das möglich oder mach ich mich strafbar? da es mir körperlich noch nicht so gut geht, muss ich einfach testen, was möglich ist bei mir?
Sehr geehrte Fragenstellerin,

während der Krankschreibung dürfen Sie grundsätzlich nicht für einen anderen Arbeitgeber einer Probearbeit nachgehen:

Zum einen droht die Gefahr, den Anspruch auf Krankengeld zu verlieren. Zum anderen könnte es als vertragswidrig gewertet werden, ohne Zustimmung des jetzigen Arbeitgebers in einer Erkrankungsphase längerer Zeit einer Beschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber auf Probe nachzugehen.

Ferner sind Sie uU bei erneuten Arbeitsunfällen unversichert.

Fazit: lassen Sie es besser.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 12.12.2015 | 20:26

ich war in der ausbildung und musste aufgrund der vergiftung aufhören.ich habe keinen arbeitgeber zur zeit. da ich testen möchte wie es mir körperlich möglich ist zu arbeiten und ich auch eine perspektive für mein leben möchte, würde ich dieses probearbeiten, 1-2 Tage gerne in anspruch nehmen. ist es perspektivisch überhaupt möglich zu testen, was ich körperlich schaffe, ohne vertragswidrig zu werden? das probearbeiten wäre in der schweiz und der arbeitgeber muss mich natürlich auch versichern. gibt es da irgendwelche probleme?mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.12.2015 | 20:37

Sehr geehrter Fragensteller,

wenn die Krankenversicherung Ihnen ihr Ansinnen genehmigt, können Sie es gerne wagen. Aber seien Sie gewarnt, dass ihr Ansinnen als selbstwidersprüchlich gewertet werden kann und negative Rückschlüsse für ihr Krankengeld gezogen werden.

Entweder man ist krank oder gesund. Dazwischen gibt es prinzipiell nichts.

Letztlich bleibt es Ihre Entscheidung, ob Sie es wagen oder nicht. Rein juristisch ist es ohne Einwilligung der Kasse nicht ratsam.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -

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