Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
476.375
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

o2/Telefonica - Weitere Abbuchungen trotz bestätigter Kündigung


| 11.12.2014 20:07 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg



Ich (Privatperson) beauftragte im Oktober 2013 die Telekom mit DSL (Telefon und Internet). Der vorherige Anbieter o2 teilte nachweislich schriftlich (auf Papier und Online) mit: Die Übernahme Ihrer Festnetz Rufnummer/n wurde vom aufnehmenden Anbieter storniert. (Anmerkung von mir: Hintergrund: offensichtlich keine freie Leitung der Telekom am betreffenden Wohnhaus). Ihr Anschluss bleibt damit unverändert bestehen und wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß mit O2. Die Kündigung sei zum 28.02.2014 vermerkt, so das Schreiben von o2 vom 24.01.2014.

Erst im November 2014, als ich bei der Telekom LTE beantragte, wurden die Rechnungen der vergangenen Monate durch o2 summarisch in Rechnung gestellt. Trotz Widerspruch gegen die Rechnung und Rücklastschrift erfolgte eine Abrechnung für 12/2014.

Wie ist die Rechtslage? Wurde durch die Beauftragung der Rufnummernportierung durch die Telekom das Vertragsverhältnis mit o2 rechtswirksam gekündigt?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zunächst einmal ist das Telekommunikationsunternehmen o2 für die Berechtigung der Rechnungspositionen darlegungs- und beweisbelastet.

Rechnungen können somit nur für den Zeitraum VOR dem Kündigungsendzeitpunkt 28.02.2014 gelten.

Durch die Beauftragung der Rufnummernportierung durch die Telekom wurde das Vertragsverhältnis mit o2 rechtswirksam gekündigt, wenn sich dieses so als Kündigung verstehen lässt, also juristisch so auszulegen ist und damit so allein verstanden werden konnte.

So oder so wurde aber eine "Kündigung" zum 28.02.2014 von o2 bestätigt, was jedenfalls eindeutig als Vertragsbeendigung anzusehen ist.
Ob nunmehr die Übernahme Ihrer Festnetz Rufnummer/n vom aufnehmenden Anbieter storniert wurde oder nicht bzw. dieses überhaupt in Auftrag ist weniger relevant, entscheidend ist eben, ob damit eine Vertragsbeendigung durch eine Kündigung erfolgte, was o2 zum 28.02.2014 anerkannt hat - darauf kommt es an.

Vor diesem Hintergrund haben Sie konsequenterweise der Rechnungsstellung meines Erachtens nach widersprechen können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 04.01.2015 | 20:58


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 04.01.2015 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59201 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde in kürzester Zeit zufriedenstellend beantwortet. Eine Nachfrage meinerseits wurde ebenfalls schnell und in mir verständlicher Sprache ausschöpfend beantwortet. Ich habe als Nichtjurist den Eindruck dass man ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Danke für die klare, schnelle Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Kurz pregnant auf den Punkt. So soll es sein. ...
FRAGESTELLER