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notarvertrag wohnungsverkauf


23.12.2004 13:11 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Am 03.09.1996 wurde ein Kaufvertrag über den Verkauf meiner Eigentumswohnung beim Notar unterzeichnet. Der Eintragungsantrag des Notars ging beim Grundbuchamt erst Ende Januar 1997 ein und die Auflassung wurde dort Anfang Februar vollzogen.
Kann hier ein Versäumnis des Notars vorliegen?
Kann ich den Notar für den Zinsverlust belangen?
Und wann verjährt ein eventueller Anspruch gegen den Notar?

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Guten Tag,

ohne den Vertrag im Einzelnen zu kennen, ist es natürlich schwer, Ihre Anfrage erschöpfend zu beantworten.

Naturgemäß ist es in Kaufverträgen so, daß zunächst Löschungsbewilligungen der Verkäuferbank einzuholen sind, bevor der Antrag auf Eintragung gestellt wird. Daneben ist denkbar, daß die Stadt/Gemeinde zunächst auf Ihr Vorkaufsrecht nach §§27 ff. BauGB verzichten mußte, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des FA eingeholt werden mußte etc.
Sie sollten Ihren Notar zunächst um Erläuterung der Vorgehensweise bitten, um dann Haftungsansprüche zu prüfen.

Die Verjährungsfrist beträgt gemäß §195 BGB n.F. drei Jahre ab Kenntnis. Ohne Rücksicht hierauf 10 Jahre ( absolute Verjährung ).

Ich hoffe, Ihre Frage hiermit beantwortet zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Wolters
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 23.12.2004 | 13:56

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Auskunft vom Notar
habe ich bereits mehrfach erfolglos erbeten. Wie könnte ich
eine Aufklärung des Notars einfordern?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.12.2004 | 14:04

Haben Sie schon einmal versucht, die Auskunft mit Hilfe eines Anwaltes einzufordern? Dies könnte dem ganzen mehr Druck verleihen.
Ansonsten bestünde noch die Beschwerdemöglichkeit bei der Notarkammer. Hier werden aufgrund des Status eines Notars die Beschwerden in der Regel sehr ernst genommen.

Schöne Weihnachten und freundliche Grüße

Christoph Wolters
Rechtsanwalt

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